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Neue Operationsmethode zur Behandlung von Bauchwand- und Nabelbrüchen

Neue Operationsmethode zur Behandlung von Bauchwand- und Nabelbrüchen

Müllheim

Ab sofort können Patienten mit Bauchwand- oder Nabelbrüchen in der Helios Klinik Müllheim besonders schonend behandelt werden.

Das sogenannte MILOS-Verfahren eignet sich für Hernien in der Region zwischen Bauchnabel und Brustbein. Auch bei der neuen minimalinvasiven Operationsmethode wird den Patienten an der Bruchstelle ein Kunststoffnetz eingesetzt. Allerdings außerhalb der Bauchhöhle, so dass das Netz nicht mit dem Darm in Kontakt kommt. Nicht nur die Komplikationen werden dadurch geringer, auch die spätere Operationsnarbe ist wesentlich kleiner: Mit einer durchschnittlichen Länge von sechs Zentimetern sind die Narben nach einem Eingriff mit dem neuen Verfahren etwa 14 Zentimeter kürzer als bisher. Die Patienten haben dadurch deutlich weniger Schmerzen nach der Operation, die Wiederherstellung der Bauchwandfunktion gelingt problemlos und das Risiko für einen erneuten Bruch an der gleichen Stelle sinkt spürbar. Außerdem können Patienten nach dieser Operationsmethode früher aus dem Krankenhaus entlassen werden und sind schnell wieder belastbar.

„Besser geht es nicht“, sind sich der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. med. Matthias Goos und Oberarzt Dr. med. Jan-Rasmus Küster einig. „Das minimalinvasive Verfahren ist auf dem neusten Stand der Wissenschaft und bisher noch nicht weit verbreitet.“ Mit ihrem spezialisierten Team versorgen die beiden Ärzte jährlich rund 200 Patienten mit Bauchwand- und Nabel- und Narbenbrüchen und sind dabei auf die anatomische Rekonstruktion sämtlicher Hernien-Arten vorbereitet.

Am 11. September 2018 geben Goos und Küster ihr Wissen an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte weiter. Im Rahmen einer Weiterbildung des ärztlichen Kreisvereins werden sie die Vorteile der neuen Operationsmethode vorstellen.

 

Die Kliniken Breisach, Müllheim und Titisee-Neustadt gehören seit 1998 zu Helios. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hält seit der Privatisierung der Kliniken 26 Prozent an der gemeinsamen Trägergesellschaft. Als Helios Kliniken Breisgau-Hochschwarzwald stehen sie für die wohnortnahe und kompetente medizinische Versorgung rund um Freiburg im Breisgau. Die Kliniken behandeln zusammen jährlich etwa 20.000 stationäre und 46.000 ambulante Patienten. Insgesamt verfügen sie über 424 Betten und beschäftigen rund 1.000 Mitarbeiter.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:

Samantha Flieger

Unternehmenskommunikation

Telefon: (07631) 88-4151

E-Mail: samantha.flieger@helios-gesundheit.de