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Helios Kliniken Mittelweser unterstützen Medizinernachwuchs
Pressemitteilung

Helios Kliniken Mittelweser unterstützen Medizinernachwuchs

Nienburg

Stipendienprogramm hilft Medizinstudenten finanziell und fachlich

Nienburg, 25. Juli 2018 – Ein Medizinstudium ist anspruchsvoll und lang. Mindestens zwölf Semester Studium liegen hinter einem angehenden Mediziner, bevor die Weiterbildung zum Facharzt begonnen werden kann. Die Helios Kliniken Mittelweser unterstützen Medizinstudenten während dieser Zeit nicht nur finanziell, sondern auch als fachlicher Ansprechpartner. „Mit dem Stipendium möchten wir angehende Mediziner in ihrer Ausbildung fördern und begleiten und schon frühzeitig für unsere Häuser begeistern“, so Dr. Michael Stalp, Ärztlicher Direktor der Helios Kliniken Mittelweser. „Neben einer monatlichen Zuwendung in Höhe von 500 Euro erhalten die Stipendiaten von uns umfassende fachliche Unterstützung. Wir vermitteln Praktika und Hospitationen in den eigenen oder in anderen Helios Häusern. Außerdem kann die Zentralbibliothek der Helios Gruppe mit umfassendem Portfolio an Fachliteratur genutzt werden. Im Gegenzug verpflichten Medizinstudenten sich dazu, zumindest einen Teil ihrer Facharztausbildung in den Krankenhäusern in Nienburg und Stolzenau zu absolvieren.“

Zu den aktuellen Stipendiaten der Helios Kliniken Mittelweser gehören Valentin Wanner und Franziska Bartel. Beide sind von dem Modell überzeugt. „Das Stipendium nimmt mir den finanziellen Druck, neben dem Studium noch zwingend arbeiten zu müssen“, erklärt Valentin Wanner, der aus der Umgebung von Nienburg stammt. 500 Euro, die eine große Entlastung und auch Ansporn sein können, findet auch Franziska Bartel aus Schwarmstedt: „Ich habe vor dem Studium bereits gearbeitet und war ein geregeltes Einkommen gewohnt. Das Stipendium nahm mir ein Stück weit die Unsicherheit, den Schritt zurück an die Uni zu gehen und mir meinen Wunsch eines Medizinstudiums zu erfüllen. Zusätzlich habe ich die Möglichkeit erhalten, im Medizincontrolling im Krankenhaus Nienburg zu arbeiten, sofern es die Intensivität des Studiums zugelassen hat. So konnte ich mein medizinisches Wissen direkt aus einem anderen Blickwinkel in der Krankenhausverwaltung vertiefen. Außerdem hatte ich viel Kontakt zu Ärzten, so sind auch bei Fachfragen vor Klausuren die Wege zu einer Erklärung kurz.“ Beide Stipendiaten nehmen das Stipendium seit Beginn ihres Studiums in Anspruch, möglich ist aber auch ein späterer Einstieg. „Für mich ist das Stipendium einfach ideal“, so Valentin Wanner. „Ich bin in Nienburg sehr verwurzelt, habe hier sechs Jahre lang im Rettungsdienst gearbeitet und möchte nach meinem Studium an der Universität in Lübeck voraussichtlich wieder in die Region zurück. Das garantierte Stellenangebot als Arzt in Weiterbildung gibt mir diese Sicherheit. Generell sind die Möglichkeiten im Rahmen des Stipendiums aber sehr flexibel und individuell zu gestalten. Ich kann sowohl die Famulatur als auch das Praktische Jahr bei den Helios Kliniken Mittelweser absolvieren, bin aber zu nichts verpflichtet.“

Nimmt der Stipendiat nach Abschluss des Studiums eine mindestens dreijährige Beschäftigung im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt in den Helios Kliniken Mittelweser auf, so muss das Stipendium nicht zurückgezahlt werden. Fällt die Entscheidung jedoch gegen eine Anstellung, so müssen die finanziellen Zuwendungen des Stipendiums zurückgezahlt werden. Wird die Weiterbildung an den Helios Kliniken Mittelweser begonnen, aber nicht beendet, so reduziert sich der Rückzahlungsbetrag anteilig. Die finanzielle Zuwendung wird nicht auf eventuelle Ansprüche auf BAföG angerechnet.

„Der Ärztemangel macht sich gerade in einer ländlichen Region schon heute bemerkbar, sowohl im Bereich der Niedergelassenen als auch bei uns in den Kliniken. Das Medizinstipendium ist einer unserer Wege dem Ärztemangel entgegenzutreten und bereits junge Mediziner an die Region zu binden“, erklärt der Ärztliche Direktor Dr. Stalp. „Interessenten können sich dabei das ganze Jahr über bewerben.“

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.
 
In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000  Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
 
Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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