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Feuer in Patientenzimmer – Feuerwehrübung im Helios Klinikum
Krankenhaus, Rettungsdienst und Feuerwehr üben gemeinsam

Feuer in Patientenzimmer – Feuerwehrübung im Helios Klinikum

Nienburg

Erstmals fand am Helios Klinikum Mittelweser eine gemeinsame Übung des Klinikums, der Einsatzleitung Ort (ELO) der Stadtfeuerwehr Nienburg/Weser, des leitenden Notarztes (LNA) Dr. med. Wolf-Dieter Mengert und der Ortsfeuerwehr Nienburg statt. Die Übung ist sehr gut gelaufen und hat bestätigt, dass unser Brandschutz- und Alarmkonzept funktioniert.

Erstmals fand am Helios Klinikum Mittelweser eine gemeinsame Übung des Klinikums, der Einsatzleitung Ort (ELO) der Stadtfeuerwehr Nienburg/Weser, des leitenden Notarztes (LNA) Dr. med. Wolf-Dieter Mengert und der Ortsfeuerwehr Nienburg statt. Schwerpunkte der Übung waren die Kommunikation der eingesetzten Einheiten sowie der Test der Aufstellflächen für die Einsatzfahrzeuge.

Bevor die Übung starten konnte, wurden 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Nienburg auf der Station 2 verteilt. Sie hatten die Aufgabe Patienten darzustellen. Um 19:30 Uhr begab sich die Feuerwehr sowie der LNA zum fingierten Einsatzort. „Feuer in einem Patientenzimmer auf der Station 2“ lautete das Alarmstichwort für die Einsatzkräfte.

Während der Brandmeister vom Dienst (BvD) und der LNA die Lage sondierten, arbeitete die interne Einsatzleitung des Helios Klinikums ihren Alarmplan ab. Umgehend wurden „Patienten“, soweit es das Einsatzszenario zuließ, und Patientenakten in Sicherheit gebracht.

Beim Eintreffen weiterer Feuerwehreinheiten wurden diese an die richtigen Stellflächen geleitet. Eine Drehleiter im Innenhof des Komplexes, die zweite Drehleiter an der Vorderseite zum Amalie-Thomas-Platz. Ihr Auftrag lautete weitere Patienten, die nicht über das Treppenhaus aus dem 1. Obergeschoss evakuiert werden konnten, in Sicherheit zu bringen. Zeitgleich wurde die Menschenrettung unter schwerem Atemschutz durch das Treppenhaus eingeleitet.

Während sich die Feuerwehr um die Menschenrettung kümmerte, fand das Krankenhauspersonal Lösungen, um die geretteten Patienten anderweitig unterzubringen. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem LNA statt. „Bei einem Ernstfall würde MANV 2 ausgelöst werden!“ so der LNA Dr. med. Wolf-Dieter Mengert.

MANV 2 ist die Abkürzung für Massenanfall von Verletzten der Stufe 2. Hierbei würden mindestens zwei Notärzte, über 20 Rettungswagen sowie weitere Hilfsorganisationen alarmiert werden.

Nach nicht mal 50 Minuten waren 18 Personen über das Treppenhaus und vier Personen über die Drehleitern gerettet worden – das „Feuer“ bekämpft.

Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes an der Übung involviert. Von Seiten des Krankenhauses nahmen ca. 20 Mitarbeiter teil - darunter auch Brandschutzbeauftragter Rolf Pache, der diese Übung ausgearbeitet hat. „Die Übung ist eine sehr wichtige Vorbereitung auf den hoffentlich niemals eintreffenden Ernstfall und gleichzeitig eine Maßnahme zur Überprüfung unserer Alarmpläne“, so Pache.

Bei einer vorläufigen Übungsnachbesprechung zeigten sich die Beteiligten erfreut, dass trotz der vielen Kommunikationsstationen die Übung so gut gelaufen war. „Diese Übung hat uns gezeigt, dass unser Brandschutz- und Alarmkonzept funktioniert. Dennoch nehmen wir dies zum Anlass, auch bestehende Verfahrensanweisungen zu prüfen und ggf. anzupassen“, so Rolf Pache vom Helios Klinikum. Auch die Feuerwehr war weitestgehend mit dem Verlauf der Übung zufrieden. „Es gibt nur Kleinigkeiten, an denen wir optimieren müssen.“

In den nächsten Wochen wollen sich alle Übungsteilnehmer an einem Tisch setzen, um Details der Übung herauszuarbeiten und nötige Maßnahmen zu generieren.

Text: Helios Klinikum Mittelweser GmbH und Marc Henkel, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Nienburg/Weser

Silke Schomburg

Referentin Unternehmenskommunikation
Silke Schomburg

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