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Behandlung von Epilepsie | Nienburg

„Wie ein Gewitter im Kopf“ – so beschreiben Epilepsie-Patienten häufig ihre epileptischen Anfälle. Diese „Gewitter“ sorgen bei den Betroffenen teilweise für unkontrollierbares Zucken und Verkrampfen, oft minuten-, manchmal sogar stundenlang.

Bei einem epileptischen Anfall kommt es zu abnormen, gleichzeitigen elektrischen Entladungen von Nervenzellen. Diese können einzelne Hirnbereiche oder das ganze Gehirn betreffen. Während des Anfalls ist die Kommunikation der Nervenzellen untereinander gestört. Das hat zur Folge, dass auch die Funktionen, für die diese Nervenzellen zuständig sind, während des Anfalls gestört sind. Dabei ist das Krankheitsbild sehr vielfältig. Das Spektrum reicht von einem ‚Grand mal‘-Anfall, der die typischen Symptome wie Zucken und Krampfen aufweist bis hin zu einer ‚Absence‘, bei der Bewusstseinspausen auftreten, in denen die Betroffenen nicht ansprechbar sind und sich ganz ruhig verhalten.

Liegt eine Epilepsie vor, können regelmäßig eingenommene Medikamente die epileptischen Anfälle meist gut unterdrücken. Rund zwei Drittel aller Epilepsiepatienten werden sogar allein mit medikamentöser Behandlung anfallsfrei. Um auf Veränderungen schnell reagieren zu können, sind regelmäßige Nachkontrollen wichtig.

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