Welthirntumortag am 8. Juni

Diagnose: Hirntumor – Ist ein normales Leben möglich?

Meiningen

Eigentlich war er immer schon leistungsfreudig gewesen. Doch als Stefan* (*Name geändert) zunehmend gedanklich nicht mehr hinterherkommt, und irgendwann auch seine Sprachfähigkeit nachlässt, ist er besorgt. Und das zu Recht wie Untersuchungen in der Klinik für Neurochirurgie des Helios Klinikums Meiningen zeigen. Ein großer Hirntumor hatte sich linksseitig im Stirnhirnbereich ausgebreitet und die Symptome verursacht. Die schnelle Diagnose, sofortige Therapie mit Operation sowie intensive Nachbetreuung im Helios Klinikum Meiningen haben den jungen Patienten schnell zurück ins Leben geführt.

„Bei Stefan* wurde ein sehr ausgedehnter Hirntumor im Stirnhirnbereich links diagnostiziert. Dieser Hirnbereich ist für sprachgebundene höhere Hirnfunktionen zuständig, was seine zunehmenden Beeinträchtigungen ausgelöst hat“, erklärt Prof. Dr. med. Rudolf Andreas Kristof, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie des Helios Klinikums Meiningen. Mit modernsten operationstechnischen Hilfsmitteln konnte der Tumor kurz nach der Diagnose komplikationslos und komplett entfernt werden. Das neurochirurgische Team um Prof. Kristof setzt bei derartigen Operationen auf ein OP-Mikroskop mit Tumor-Anfärbetechnik, Neuronavigaton und die intraoperative elektrophysiologische Überwachung der Hirnfunktionen.

„Einer der wichtigsten Bereiche unserer neurochirurgischen Krankenversorgung ist die Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen des Nervensystems, des Gehirns und seiner Hüllen nach modernen Standards“, betont der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie. Was das Helios Klinikum Meiningen dabei besonders auszeichnet, ist die Möglichkeit einer umfassenden interdisziplinären Versorgung seiner Patient:innen: Neurochirurgen, Neurologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und bei Bedarf auch Experten weiterer Fachabteilungen des Klinikums arbeiten eng und routiniert zusammen, um für diese besonders betroffene Patientengruppe optimale Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Auch bei Stefan* hat sich diese Teamarbeit bewährt. Der postoperative Verlauf war unter der interdisziplinären Betreuung und Behandlung unauffällig. „Ein Tumorrezidiv ist bei Stefan* auch jetzt, mehr als sechs Jahre nach seiner Operation, nicht aufgetreten. Er führt seitdem ein weitestgehend normales Leben“, betont Prof. Kristof.

Über die gesamte Bandbreite von Diagnostik und Therapie aller klassischen neurochirurgischen Erkrankungen informiert die Klinik für Neurochirurgie die Besucher:innen im Rahmen der 1. Meininger Gesundheitsmesse am 17. und 18. Juni 2022 im Volkshaus Meiningen.

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