Prostata

Diagnose und Therapie bei gut- und bösartigen Veränderungen der Prostata.

Jeder vierte Mann über 50 Jahre leidet an einer altersbedingten, gutartigen Vergrößerung der Prostata, auch benignes Prostatasyndrom (BPS) genannt. Betroffene leiden dann unter Blasenentleerungsstörungen, plötzlichem oder nächtlichem Harndrang oder Harnstau.

Die gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata) ist eine Volkskrankheit. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Zahl der Patienten – mehr als die Hälfte der Männer über 60 Jahre ist davon betroffen.
Je nach Beschwerdebild sind bei einer gutartigen Prostatavergrößerung verschiedene Therapieformen möglich. In frühen Stadien reicht zumeist eine medikamentöse Behandlung. Erst wenn diese nicht mehr ausreicht oder eine dauerhafte Schädigung von Blase oder Niere droht, ist ein operativer Eingriff erforderlich. Wenn immer möglich entfernen unsere urologischen Experten das erkrankte Gewebe durch den Harnweg (transurethral). Vor diesen Maßnahmen muss auf alle Fälle durch Bestimmung des PSA-Wertes ein bösartiger Tumor ausgeschlossen werden.

Die häufigste Krebsart beim Mann ist der Prostatakrebs. Wird er früh entdeckt, bleibt meist ausreichend Zeit, die richtige und individuell abgestimmte Therapie zu finden. Die Behandlung lokaler und systemischer Prostatakarzinome sowie die Therapie von Rezidiven und Sekundärerkrankungen erfolgt fachübergreifend im Prostatakarzinomzentrum.