Multiple Sklerose

Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose ist zwar trotz großer wissenschaftlicher Anstrengungen bis heute nicht heilbar, aber dank innovativer Therapieansätze leben Betroffene in vielen Fällen länger und besser mit ihr.

Hinter Multipler Sklerose, oftmals kurz MS genannt, verbirgt sich eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Entzündungen entstehen durch den Angriff von körpereigenen Abwehrzellen auf die Nerven. Besonders betroffen sind das Gehirn oder das Rückenmark. Die Entzündungen beeinträchtigen die Leitfähigkeit der Nerven und hinterlassen kleine Vernarbungen.

Typische Symptome der Multiplen Sklerose sind Sehstörungen, allgemeine Schwäche und schnellere Ermüdbarkeit, Gefühlsstörungen und Lähmungen sowie Einschränkung der Koordination. Erste Krankheitsanzeichen treten oftmals im jungen Erwachsenenalter auf. Sie schreitet dann langsam schleichend oder schubweise voran. Im Frühjahr und Sommer kommt es meist zu einer Verschlechterung der Symptome. Schübe im Winter sind dagegen eher selten.

Auch wenn die Krankheit noch nicht heilbar ist, gab es in den letzten Jahren beachtliche Fortschritte bei den Therapiemöglichkeiten. Zahlreiche Maßnahmen tragen dazu bei, das für den Patienten optimale Konzept zu finden und seine individuelle Lebensqualität zu erhalten. Dazu zählt die medikamentöse Behandlung, die das Gehirn vor Entzündungen schützt. Ergänzend kommen die symptomatische Behandlung von Beschwerden und spezielle Therapieangebote hinzu.