Patientenwissen

Wie ist der Verlauf nach einer Wirbelsäulen-Fixation („Versteifung“)?

Wirbelsäulen-Fixationen können in jedem Abschnitt der Wirbelsäule, wegen ganz unterschiedlicher Erkrankungen (z.B. Verschleißerkrankungen, Brüche, Entzündungen, Tumore) notwendig sein. Häufig befürchten Patienten nach solch einer OP eine „Versteifte“ Wirbelsäule zu haben, mit einer stark beeinträchtigten Beweglichkeit. In aller Regel trifft das Gegenteil zu: durch die OP werden häufig vorbestehende Beeinträchtigungen behandelt (z.B. starke Schmerzen, Instabilität, Lähmungen), so dass nach der OP die Beweglichkeit gebessert oder erst wieder möglich ist. Häufig ist das Aufstehen bereits am Tag nach der OP möglich. In Abhängigkeit der Grunderkrankung werden die weitere (ggf. interdisziplinäre) Therapie und die Verlaufskontrollen in der Regel bereits im Krankenhaus geplant. Frühzeitig, möglichst schon vor der OP, wird auch besprochen, ob und welche Form einer Anschlussheilbehandlung sinnvoll ist und diese ggf. auch eingeleitet. Ziel ist eine möglichst gute und frühzeitige Reintegration ins Alltagsleben.