Gastroskopie

Magenspiegelung

Bei einer Magenspiegelung (Gastroskopie) untersucht der Arzt von innen den oberen Abschnitt des Verdauungssystems. Hierzu wird ein dünner Schlauch über die Speiseröhre zum Magen und bis zum Zwölffingerdarm geführt. Im Schlauch befinden sich mehrere dünne Kanäle. In einem ist eine kleine Kamera angebracht. Diese sendet vergrößerte und präzise Aufnahmen an einen Monitor. Selbst kleine Veränderungen lassen sich so erkennen. Neben der Kamera können durch den Schlauch noch kleine Geräte in das Körperinnere gebracht werden. Damit kann der Arzt während der Untersuchung kleine Gewebeproben entnehmen.

Wie läuft die Gastroskopie ab?

Mindestens sechs Stunden vor der Magenspiegelung dürfen sich nichts mehr essen, damit Sie zur Untersuchung nüchtern sind. Kleine Mengen Wasser können Sie bis zwei Stunden vor der Spiegelung zu sich nehmen. Verzichten Sie bitte auf das Rauchen. Es regt die Magensaftproduktion an und erschwert die Untersuchung.

Bei der Untersuchung liegen Sie, meistens in Linksseitlage. Bevor der Mediziner vorsichtig den dünnen Schlauch einführt, betäubt er Ihren Rachenraum mit einem Spray. Ein Beiß-Ring aus Kunststoff verhindert, dass Sie versehentlich auf das empfindliche Endoskop beißen. Unsere Mediziner schauen sich zunächst Ihre Speiseröhre, dann Ihren Magen und Zwölffingerdarm an. Mit einem kleinen Gerät entnehmen sie aus dem Magen eine Gewebeprobe. Diese lassen wir auf Veränderungen untersuchen. Sie merken davon kaum etwas. In der Regel dauert eine Magenspiegelung weniger als zehn Minuten.

Hinweis

Wenn Sie wünschen, gibt Ihnen der Arzt vorab eine Beruhigungsspritze. Sie bekommen dann von der Untersuchung kaum etwas mit. Bitte bedenken Sie, dass Sie dann nicht fahrtauglich sind.