Koloskopie

Darmspiegelung

Mit einer Darmspiegelung (Koloskopie) lassen sich krankhafte Veränderungen im Darm, etwa Entzündungen oder Polypen, erkennen. Außerdem ist sie eine sehr zuverlässige Methode, um Darmkrebs und dessen Vorstufen aufzuspüren. Gutartige Schleimhautwucherungen, auch Polypen genannt, können sich im Laufe der Zeit zu bösartigen Tumoren entwickeln. Wir entfernen diese während der Koloskopie.

Wie läuft die Koloskopie ab?

Zur Vorbereitung auf die Untersuchung muss Ihr Darm leer sein. Dazu erhalten Sie spezielle Ernährungsempfehlungen für die Tage vor der Spiegelung und ein Abführmittel. Einen Tag vor der Untersuchung nehmen Sie keine Nahrung mehr zu sich. Während der Darmspiegelung liegen Sie mit angewinkelten Beinen auf der Seite. Der Internist führt mit Hilfe eine Gleitgels das Endoskop in den Enddarm ein. Für eine bessere Beurteilung der Darmschleimhaut weitet der Mediziner den Darm mit Kohlendioxid. Das Innere des Endoskops besteht aus mehreren dünnen Kanälen. Eine kleine Kamera stellt den untersuchten Darmabschnitt auf einen Monitor dar. Durch die anderen Kanäle bringen die Mediziner winzige Geräte in das Körperinnere. So kann der Internist an Stellen, wo der Darm auffällig aussieht, eine Gewebeprobe entnehmen. Auch Polypen lassen sich so schnell und effektiv entfernen. Die Untersuchung dauert zwischen 20 und 45 Minuten.

Hinweis

Sie müssen bei der Untersuchung nicht zwingend wach sein. Ein Beruhigungsmittel lässt Sie für die Zeit der Untersuchung schlafen. Bitte bedenken Sie, dass Sie dann nicht fahrtauglich sind.