Krampfadern, in der Medizin als Varizen bezeichnet, treten in der Bevölkerung häufig auf. Diese sind zumeist auf eine Schwäche des Bindegewebes zurückzuführen. Die Venen weiten sich und das Blut kann nicht mehr vollständig zum Herz zurücktransportiert werden. Durch die Störung der Zirkulation können die Beine anschwellen, spannen oder krampfen. Unsere Chirurgen entfernen die Krampfadern unter besonderer Berücksichtigung kosmetischer Aspekte.

Patienten mit unzureichender Nierenfunktion, sind auf ein Nierenersatzverfahren angewiesen – zumeist die Dialyse. Hierfür benötigen die Betroffenen einen dauerhaft Zugang, einen sogenannten Shunt. In einer Operation stellen die Gefäßchirurgen eine Verbindung zwischen einer Vene und einer Arterie her. Der Shunt ist für die Dialyse sehr wichtig.

Die Arterien bringen vom Herzen sauerstoffreichem Blut in den Körper. Wenn sich durch krankhafte Veränderungen die Gefäße verengen oder ganz verschließen, gelangt nicht mehr ausreichend sauerstoffreiches Blut in die dahinterliegenden Bereiche. Umleitungen der Arterien, so genannte Bypässe, stellen den gleichmäßigen Blutfluss wieder her. 

Sind die Arterien durch Ablagerungen oder andere Erkrankungen verengt, können Gefäßstützten (Stents) diese wieder weiten.

Bei Aneurysmen hingegen ist das Gefäß an einer Stelle meist sackartige geweitet. Dann helfen Gefäßprothesen oder Stents dabei, die Arterie zu stützen.

Unser gefäßchirurgisches Team führt zudem folgende Eingriffe mit großer Erfahrung durch:

  • Chirurgische Versorgung von offenen und schlecht heilenden Wunden
  • Portimplantation bei Chemotherapie