Die wichtigsten Fragen der Urologie - kurz um kompetent erklärt

Die wichtigsten Fragen der Urologie - kurz um kompetent erklärt

Welche Symptome gehen mit einer Prostatavergrößerung einher? Ist eine Operation bei einer gutartigen Prostatavergrößerung immer notwendig? Wie verläuft eine HoLEP? Diese und weitere Fragen greifen unsere Ärzte auf und beantworten sie kurz und kompetent im Video

Hier finden Sie in kurzen Videos die wichtigsten Fragen rund um die Urologie, die von unseren Ärzten kompetent erklärt wird.

 

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Wie kommt es, dass die Prostata – gerade im Alter – so viele Probleme bereitet?

Wussten Sie, dass jeder zweite Mann über 60 Jahren eine vergrößerte Prostata hat? Die Prostata (Vorsteherdrüse) gehört zusammen mit den Hoden zu den Fortpflanzungsorganen des Mannes. Sie sitzt direkt unterhalb der Harnblase und umschließt dort ringförmig die Harnröhre. Daher kann die Vergrößerung der Prostata zu einem erhöhten Harndrang und Störungen beim Wasserlassen führen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten bei einer gutartigen Prostatavergrößerung gibt es?

Anfangs kann bei einer gutartigen Prostatavergrößerung oft mit Hilfe von Medikamenten eine Besserung erzielt werden. Schreitet die Erkrankung fort, muss eine andere Behandlungsmethode in Betracht gezogen werden. Eine davon ist die blutungsarme Lasertechnik HoLEP. o Abwartende Haltung bei geringen Beschwerden o Medikamentös o Operativ o HoLEP

Wie funktioniert die Lasertherapie HoLEP und wann kommt sie zum Einsatz?

Die Holmium-Laser-Ausschälung der Prostata, genannt HoLEP, zählt zu den Leitlinien-Standards und anerkannten Alternativen zur offen-chirurgischen Operation bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata. Wann sie eingesetzt wird und wie sie funktioniert.

Worin liegen die Vorteile der HoLEP?

Bei dieser speziellen Lasertechnik wird die Prostata durch die Harnröhre, unabhängig von der Prostatagröße, ausgeschält. Das entfernte Prostatagewebe kann problemlos und vollständig feingeweblich untersucht werden. Gleichzeitig verödet der Laserstrahl die umliegenden Gefäße, dies ermöglicht ein blutungsarmes Operieren sowie ein geringes Nachblutungsrisiko. Nach der Operation verbleibt der Patient ca. 48 Std stationär. Intraoperativ wird ein Blasenkatheter eingelegt, und die Harnblase wird vorsorglich gespült. Die Spülung wird am ersten postoperativen Tag beendet. Der Katheter wird noch einen Tag ohne Spülung belassen. Am zweiten postoperativen Tag kann der Katheter entfernt werden.

Was gibt es bei der HoLEP in Eisleben zu beachten?

An der Helios Klinik Lutherstadt Eisleben bieten wir für Sie eine Telefon-Hotline an, in der Sie erste Fragen klären können. Auch in der Chefarzt-Sprechstunde können Sie Fragen stellen und einen Eingriff konkret planen, nachdem Sie bspw. die Überweisung Ihres Urologen erhalten haben.

HoLEP-Operation

Erhalten Sie hier einen Einblick in eine HoLEP-Operation

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