Die Tumorchirurgie

Die Tumorchirurgie

Bei moderner, leitliniengerechter Tumorbehandlung liegt unser Fokus auf dem Organ-und Funktionserhalt. Modernste Medizintechnik und langjährige Erfahrung sind Garant für schonende und sichere Therapie.

Dabei werden die 3-D-Laparoskopie aber auch offen chirurgische oder endourologische Verfahren angewendet. Zudem erfolgt auch bei Bedarf die medikamentöse Tumortherapie stationär.

ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen des Mannes, daher sind bei Tumoren an der Vorsteherdrüse Früherkennung und rechtzeitig einsetzende Therapie für die Überlebensrate besonders wichtig. Die Therapie richtet sich nach Art und Stadium des Tumors sowie nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Im frühen Stadium der Erkrankung kann eine Heilung durch die operative Entfernung der Prostata oder Bestrahlung erreicht werden. Liegt bereits eine Streuung des Tumors in andere Organe vor, kann die weitere Ausbreitung durch eine langfristige Hormon- und Chemotherapie verzögert werden. 

Der häufigste bösartige Tumor der Niere im Erwachsenenalter ist das Nierenzellkarzinom. Heute wird es zunehmend bereits im Frühstadium im Rahmen einer Routineuntersuchung entdeckt und therapiert. Bei der Behandlung steht die operative Entfernung des Tumors an erster Stelle, wobei häufig die Niere erhalten werden kann.

Bösartige Neubildungen am Hoden treten am häufigsten im Alter zwischen 18 und 40 Jahren auf. Durch die gravierenden Fortschritte in der operativen Therapie und der Chemotherapie ist diese Erkrankung vor allem in den frühen Stadien zu über 80 % heilbar. Frühsymptome sind schmerzlose oder schmerzhafte Hodenschwellungen, ein Ziehen oder Schweregefühl im Hoden. Falls sich solche Symptome bemerkbar machen, sollte sofort ein Urologe konsultiert werden.

Blut im Urin kann ein Symptom eines Blasentumors sein. Eine unverzügliche Abklärung ist deshalb ratsam. Weitere Symptome, die aber auch bei anderen Erkrankungen (Blaseninfektionen) auftreten, können starker Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und Schmerzen in der Flankengegend sein. Die Diagnose wird in der Regel durch eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) gestellt. Ist ein Blasentumor diagnostisch gesichert, wird dieser in der Regel durch die Harnröhre mit einer kleinen Elektroschlinge entfernt (transurethrale Blasentumorresektion). Da Blasentumore häufig zum Wiederauftreten an anderer Stelle neigen, ist eine regelmäßige Kontrolle durch den Urologen sinnvoll. In schweren Fällen kann auch die vollständige Entfernung der Harnblase erforderlich sein.