Die Weichen für die Abteilung Neurologie in Lengerich unter neuer Trägerschaft sind gestellt.

Die Weichen für die Abteilung Neurologie in Lengerich unter neuer Trägerschaft sind gestellt.

Lengerich

Der nun endgültig vorliegende positive Feststellungsbescheid der Bezirksregierung ermöglicht den Betriebsübergang der Neurologie des LWL an die Helios Klinik zum 1.10.18. (Foto: Michael Baar)

„Was lange währt, wird endlich gut“,  freut sich der Geschäftsführer der Helios-Klinik Lengerich, Frank Mönter, denn die strukturellen Maßnahmen und internen Umsetzungsprozesse können ab sofort anlaufen. „Wir freuen uns, dass der Feststellungsbescheid der Bezirksregierung nunmehr vorliegt und so ausgefallen ist, wie wir es uns gewünscht haben“, sagt der stellv. LWL-Krankenhausdezernent Thomas Profazi. Das Gesundheitsministerium und die Bezirksregierung haben endlich zugestimmt, die 35 Neurologie-Betten der LWL-Klinik Lengerich auf die Helios-Klinik Lengerich zu übertragen.


Zum Wechsel gehört neben geplanten Umbaumaßnahmen der Station und technischen Maßnahmen nach Helios-Standard natürlich auch der Übergang des Personals. Alle rund 60 Mitarbeiter der LWL-Neurologie werden von Helios übernommen, wenn sie dem persönlich nicht widersprechen. Wer diesem Übergang widerspricht, erhält einen anderen Arbeitsplatz in der LWL-Klinik Lengerich. Wer zunächst zu Helios wechselt, der kann dennoch später zum LWL zurückkehren, wenn es ihm bei Helios nicht gefallen sollte.


Mit der nunmehr rein formellen, finalen Übernahme der Neurologie bleiben der Neurologie-Standort Lengerich und somit die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverändert erhalten. Ein fairer, fließender Übergang ist allen Beteiligten, die den Betriebsübergang steuern, äußerst wichtig. „Ich bin sehr froh, dass die Zeit der Unsicherheiten für unsere Kolleginnen und Kollegen der LWL- Neurologie nun endlich vorbei ist“, sagt Thomas Profazi.


Zum 1. Oktober 2018 gehören die 35 Betten und die darin enthaltenen 4 Betten der Stroke Unit zur Helios Klinik Lengerich.  „Selbstverständlich wird die neurologische Versorgung am Standort Lengerich in der gleichen ärztlichen und pflegerischen Qualität fortgeführt werden“, betont der ebenfalls wechselnde Chefarzt der Neurologie, Dr. Michael Mandrysch.
Somit ist der 1. Oktober der finale Startschuss für die Neurologie unter Helios und den Erhalt der medizinischen Versorgung in der Region. „Ich bedanke mich bei allen, die uns bei dem Projekt unterstützt haben, die Neurologie in Lengerich zu erhalten. Dazu zählen ärztliche Kollegen aus umliegenden Praxen, Apotheken und vor allem die Bevölkerung unserer Region – die für den Erhalt der Neurologie in Lengerich gekämpft haben“, so Frank Mönter.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.
In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000  Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.