Corona und die Klinik

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Wir für Leisnig

Uta Reichel: Mit ganzer Kraft für Haus und Stadt

Uta Reichel: Mit ganzer Kraft für Haus und Stadt

Uta Reichel wird getrieben von dem Wunsch, positiv zu verändern, mitzugestalten und die medizinische Versorgungsqualität stetig zu verbessern. Als Pflegedirektorin kann sie dieser Verantwortung gerecht werden.

Mit ganzer Kraft für Haus und Stadt

Gemessen an seiner Bedeutung für das Helios Klinikum Leisnig wirkt das Büro von Uta Reichel  unscheinbar. Wer diesen Anblick zum Maßstab nimmt, irrt jedoch gewaltig. Wahrheit ist, sagt der Autor Elmar Schenkel, die überzeugendste Form von Täuschung. Denn in Wirklichkeit ist der Schreibtisch von Pflegedirektorin Uta Reichel eine wichtige Denk-, Leit- und Schaltstelle des Klinikbetriebes.

Es gibt Menschen, die sehen ihre tägliche Arbeitszeit als Pflichtaufgabe an. Empathie, Zielstrebigkeit oder frische Ideen werden von ihnen kaum zu erwarten sein. Derlei Gedanken sind Uta Reichel fremd. Im Gegenteil. Die 53-Jährige möchte aktiv mitgestalten, möchte helfen, will Dinge positiv verändern, möchte Lebens-, Arbeits- und medizinische Versorgungsqualitäten in ihrem persönlichen Umfeld stetig  verbessern. Was liegt da näher, als Verantwortung zu übernehmen?

Doppelfunktion

Die Möglichkeit dazu erhielt Uta Reichel schon in jungen Jahren. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester stellte die gebürtige Leisnigerin schnell unter Beweis, welches Potential in ihr steckt. Das Übertragen der Stationsleitung auf sie war daher ein folgerichtiger Schritt. Dieses Vertrauen enttäuschte Uta Reichel nie. Vielmehr war sie sogar bereit, zusätzlich die Aufgabe als amtierende Pflegedirektorin auszuführen. Seinerzeit ein notwendiger Schritt, um den Klinikbetrieb fortlaufend qualitativ hochwertig abzusichern. “Beide Funktionen gleichzeitig auszuüben, war ziemlich anspruchsvoll. Aus dem Grund habe ich 2004 das Angebot von Helios angenommen und fokussiere mich seither vollends auf die Arbeit als Pflegedirektorin”, erläutert sie.

 

Krise gemeistert

Den Blick über den Tellerrand hat Uta Reichel dennoch nie verloren. Ihre Arbeit als Teil der Klinikleitung, die sie gemeinsam mit Geschäftsführer Julian Zimmer inne hat, nimmt sie überaus ernst. Regelmäßig sucht sie deshalb die Stationen des Klinikum Leisnig auf, um dort aktiv mit den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. “Ich möchte wissen, was an der Basis passiert, wo meine Hilfe gebraucht wird”, betont Uta Reichel. Gerade in den vergangenen Monaten war dieser Kontakt immens wichtig. “Corona war und ist für uns alle eine extrem starke Herausforderung. Jeder ist dabei mit ganzer Kraft an seinem Platz gefordert. Im Resümee der vergangenen mehr als zwölf Monate lässt sich aber sagen, dass wir diese Hürde bislang gut gemeistert haben”, schlussfolgert Reichel. Vor allem die Intensivstation habe seit März 2020 alle Verantwortlichen gefordert. Hier war elementar, unkonventionelle Entscheidungen zu treffen, um die Arbeitsbedingungen der Klinikmitarbeiter verträglich zu halten und gleichsam das Patientenwohl nicht aus dem Sichtfeld zu verlieren. Eine wertvolle Hilfe nicht nur in dieser Zeit war und ist Uta Reichelt deren Kollegin Mandy Glauch. “Ihr kann ich verantwortungsvolle Aufgaben übertragen und dabei sicher sein, dass diese zu aller Zufriedenheit erledigt werden”, erläutert sie

Mittendrin

Das nunmehrige Abklingen der Pandemie lässt endlich auch wieder Raum für Neues zu. Unter anderem ist am Standort Leisnig geplant eine eigene Geriatrie, also eine Abteilung für Altersmedizin aufzubauen. Angesichts des demografischen Wandels, der besonders im ländlichen Raum spürbar ist, eine zukunftsweisende Entscheidung. “Ich empfinde es als großes Glück, diesen Weg mitgestalten zu dürfen. Ich bin mit dabei - mittendrin in der Entscheidungsfindung. Ein großartiges Gefühl”, umschreibt Uta Reichel ihr tägliches Empfingen am Arbeitsplatz. Das gute Miteinander mit Julian Zimmer sowie kurze und unproblematische Entscheidungswege bestärken sie in ihrem Urteil.

Ihrer Heimatstadt Leisnig fühlt sich Uta Reichel noch immer eng verbunden. “Mein Bestreben ist  deshalb, mit meiner Arbeit das Klinikum, das ich  als Teil meiner Familie ansehe, aber auch meine Stadt weiter voranzubringen”, sagt Uta Reichel. Beide, betont sie, hätten diese Mühen und Wertschätzung ohne Abstriche verdient.

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Mit Qualität in Medizin und Pflege für Stadt und Region - das ist das Motto unserer Initiative "Wir für Leisnig"