Leistungen

Unsere Angiographie

Unsere Angiographie

Die Angiographie ist besonders zur Darstellung von Gefäßen und Gefäßengen geeignet. Hierbei wird über einen Katheter, der meist über die Leiste eingebracht wird, Kontrastmittel in den Körper eingeleitet.

Minimalinvasive Eingriffe

In der Angiographie können Blutgefäße im Röntgen dargestellt werden. Nach örtlicher Betäubung der Punktionsstelle wird (meist) über die Leistenarterie ein dünner Katheter in das Gefäß eingebracht. Neben dem Standardkontrastmittel verwendet zum Teil auch CO2, um den Blutfluss darzustellen. So lassen sich Gefäßverengungen bzw. -verschlüsse oder krankhafte Gefäßerweiterungen feststellen und die Qualität des Blutflusses beurteilen. Wir verfügen über eine moderne Angiographie-Durchleuchtungsanlage für Röntgenuntersuchungen von Gefäßen.

 

Behandlung von Gefäßen

Da neben der klinischen Untersuchung im Vorfeld der Angiographie in den allermeisten Fällen bereits eine Gefäßdiagnostik mittels Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) erfolgt ist, wird die Katheterangiographie im Regelfall als therapeutische Maßnahme durchgeführt. In unserem Haus werden in der Mehrzahl Verengungen oder Verschlüsse von Arterien behandelt. Die verengten Gefäßabschnitte weitet man mit sogenannten Ballonkathetern, die in einer Vielzahl unterschiedlicher Größen zur Verfügung  stehen, auf. Zur Stabilisierung des Ergebnisses wird häufig im Anschluss ein Stent („Gefäßstütze“) implantiert.

 

Behandlungsablauf

Außer den gefäßeröffnenden Prozeduren kommen auch gefäßverschließende Verfahren, etwa bei unstillbaren Blutungen, zur Austrocknung von Tumorgefäßen oder spezielle Methoden zum Ausschalten krankhafter Gefäßerweiterungen (Aneurysma) zum Einsatz.

Der zeitliche Aufwand hängt neben der individuellen Anatomie von der Komplexität des Eingriffs ab. Im günstigsten Fall reichen 20 Minuten aus, es gibt aber durchaus Prozeduren, die auch einmal ein bis zwei Stunden in Anspruch nehmen können.

Die Indikation, die Planung der Prozedur, der voraussichtliche Umfang, mögliche Alternativen, Risiken und die potenziellen Komplikationen werden am Vortag mit dem Patienten im Aufklärungsgespräch besprochen.  Dazu gehören auch die Bestimmung wichtiger Laborwerte sowie die Abklärung von Unverträglichkeiten oder Allergien sowie weiterer Kontraindikationen.

Aus vielen Patientenkommentaren lässt sich entnehmen, dass das unangenehmste der Prozedur das Ende ist. Die Kompression der Punktionsstelle, der Druckverband und die Bettruhe für die kommenden meist sechs Stunden sind häufig die einzigen negativen Erinnerungen. Dies ist zur Vermeidung einer gefürchteten Nachblutung allerdings unvermeidbar.

Die Möglichkeit zur Katheterbehandlung von Gefäßen besteht schon seit vielen Jahren. Die Materialien werden ständig weiterentwickelt, die Techniken weiter verfeinert und neue Prozeduren entwickelt. Das erweitert das Spektrum an therapeutischen Möglichkeiten und erhöht den Komfort für den Patienten.
 

So werden verschlossene Gefäße behandelt - Unsere Informationsbroschüre zum Downloaden

Gefäßverengungen sicher behandeln

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