Geburtsplanung und Geburt

Geburtsplanung und Geburt

Eine optimale Vorbereitung und Planung der Geburt erhöht das Gefühl von Sicherheit. Daher orientieren wir uns nicht nur bei der Planung, sondern auch während der Geburt ganz an Ihren individuellen Bedürfnissen und gehen auf diese ein, so dass Sie sich rundum sicher und geborgen fühlen können.

So verläuft Ihre Geburt

  1. Ambulante Geburtsplanung (mit Überweisung)

    • Anmeldung an Rezeption und Erfassung Patientendaten
    • Erfassung der Anamnese, danach Ultraschall
    • Befundbesprechung und Besprechung von Besonderheiten, gegebenenfalls Konsil, Gespräch wenn weitere individuelle Fragen vorhanden sind
    • Terminierung von weiteren Maßnahmen oder weitere Untersuchungen
    • Festlegung des Geburtsmodus und Planung der Geburt
    • Geburtsaufklärung, Aufklärung über Periduralanäshtesie vom Narkosearzt, Kaiserschnitt-Aufklärung wenn eine Indikation dafür besteht
    • Patientin bekommt einen Brief für den behandelnden Arzt und einen Brief zum Verbleib im Mutterpass
    • Verabschiedung der Patientin

     

  2. Aufnahme zur Geburt

    • Vorstellung im Kreißsaal oder der Station
    • Aufnahme-CTG und Erhebung des geburtshilflichen Befundes durch die Hebamme oder Arzt. Parallel Anmeldung der Patientin (Rezeption). Beim Vorliegen einer Akte wird die Akte mit aktuellen Angaben ergänzt, sonst Anlage einer Patientenakte durch Hebamme und Arzt.
    • Wenn kein aktueller Ultraschallbefund vorliegt, wird im Anschluss die Sonographie durchgeführt. Labor bei Bedarf.
    • Entscheidung ob Verbleib auf Station oder Überwachung im Kreißsaal abhängig von den Wehen und dem Muttermundsbefund.
    • Bei Beginn der aktiven Phase der Geburt oder regelmäßigen Wehen Überwachung im Kreißsaal durch Hebamme und Arzt. Bei Notwendigkeit und/oder Wunsch  Unterstützung (Schmerztherapie – Homöopathie, Akupunktur, medikamentöse Schmerztherapie, bei Wunsch PDK).
    • Bei CTG-Auffälligkeiten MBU und weitere Entscheidung über den Entbindungsmodus.
    • Fortführung der Überwachung bis zur Geburt des Kindes. Nach Geburt des Kindes, wenn alles in Ordnung ist, Bonding, Anlegen des Kindes! Im Anschluss Erstuntersuchung des Kindes durch die Hebamme (Gewicht, Größe, Länge), bei Auffälligkeiten wird der Kinderarzt informiert. Bei allen instrumentellen Entbindungen wird der Kinderarzt  schon vor Geburt anwesend sein und übernimmt die Versorgung des Kindes.
    • Aktive Leitung der Nachgeburtsperiode. Nach Geburt der Plazenta Versorgung von Geburtsverletzungen. Im Falle komplizierten Verletzungen Naht in Narkose.
    • Überwachung der Patientin zwei Stunden im Kreißsaal (Kontrolle der Blutung, Puls, RR-Kontrolle, Kontrolle des Fundusstand und der Kontraktilität des Uterus). Danach Verlegung der Wöchnerin auf die Station. Bei dem Kind wird engmaschisg der Puls und die Sauerstoffsättigung des Blutes zwei Stunden im Kreißsaal mit dem Pulsoxymeter überwacht.

     

  3. Aufenthalt auf der Wochenstation

    • Das Neugeborene bleibt immer im Zimmer der Mutter (Rooming in).
    • Tägliche ärztliche Visite, bei Bedarf mehrmals (Befragung nach Beschwerden, Wundschmerzen, Funduskontrolle, Aufklärung über Stoffwechselscreening).
    • Betreuung der Mutter und des Kindes durch Schwestern, Kinderschwestern,  Hebamme und Stillschwester.
    • Stoffwechselscreening ab der 36. Stunden nach der Geburt möglich, Hörscreening und U2 Untersuchung ab 48 Stunden nach der Geburt, wenn die Patientin dies wünscht.
    • In der Regel erfolgte die Entlassung bei vaginaler Geburt am 2. oder3. Tag  nach Normalgeburt und am 3. oder 4. Tag nach dem Kaiserschnitt. Für bessere Planung seitens der Patienten wird der Entlassungstermin am Vortag der Entlassung mit den Eltern abgestimmt.
    • Am Tag der Entlassung erfolgt die Entlassungsuntersuchung und Abschlussgespräch durch einen Arzt. Der Patientin wird der Entlassungsbrief ausgehändigt.
    • Entlassungsformalitäten werden mit der Schwester durchgeführt.