„Die Hingabe zum Beruf fällt in der Gesundheitsbranche besonders auf“

„Die Hingabe zum Beruf fällt in der Gesundheitsbranche besonders auf“

Als Assistent der Geschäftsführung arbeitet Till Sander am Helios Standort Leipzig Seite an Seite mit unserer Geschäftsführung Sabine Anspach am Herzzentrum Leipzig und Julian Zimmer am Helios Park-Klinikum. Der studierte Gesundheitsökonom ist seit 2018 bei Helios. Sein Alltag besteht vor allem darin, die operative Umsetzung von Entscheidungen zu betreuen. Außerdem begleitet er eigenverantwortliche Projekte.

„Ich bin im Traineeprogramm mit Schwerpunkt Management gestartet. Letztes Jahr im März bin ich, nach Einsätzen an verschiedenen Klinikstandorten, nach Leipzig gekommen. Nachdem ich noch drei Monate als Trainee tätig war, durfte ich mich in einem Performance-Check unter Beweis stellen. Dann bekam ich das Go für das Assistenten-Programm – und durfte im Anschluss als Assistent hierbleiben“, fasst Sander seinen Weg bei Helios zusammen. Zuvor studierte er Gesundheitsökonomie im Bachelor und Management für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Master.

Über die Wahl seiner Berufsrichtung vermutet der gebürtige Niedersachse: „Meine Eltern kommen beide auch aus der Gesundheitsbranche. Ich denke, dass ich da schon einiges mitbekommen und ein Interesse entwickelt habe.“ Heute bewundere er vor allem die Hingabe der Mitarbeitenden:

Wenn Leute eine ganz starke Motivation für etwas entwickeln und sie ihren Beruf sehr gerne machen, dann finde ich das schön. Das begegnet einem in der Gesundheitsbranche sehr oft.

Till Sander, Assistent der Geschäftsführung am Helios Standort Leipzig

In Zeiten der Pandemie sei dieses Credo sichtbarer geworden denn je. Mitarbeitende verschiedener Stationen wurden zu neuen Teams zusammengeführt, um neueröffnete Covid-Stationen zu besetzen. „Aus verschiedenen Teams entstand ein neues Team. Und da hat man wirklich gemerkt, dass sie super zusammen funktioniert haben. Da haben Prozesse geklappt, über die man vorher gar nicht nachdenken konnte“, reflektiert er stolz.

Auch für Sander selbst seien die derzeitigen Arbeitsbedingungen eine Herausforderung: „Ich mache mir immer einen Plan, was ich am Ende des Tages erledigt haben möchte. Und am Ende des Tages habe ich dann ganz andere Themen bearbeitet und war meistens komplett fremdbestimmt.“ Das Infektionsgeschehen und Ad-Hoc-Maßnahmen könne man nicht vertagen – die Projektarbeit falle seit Monaten hinten herunter. „Die derzeitigen Bedingungen bündeln natürlich extrem viele Kapazitäten“, fasst Sander zusammen.

Die Absprachen zwischen ihm und der Geschäftsführung seien essentiell. Als Assistent beider Führungskräfte – sowohl Sabine Anspach als auch Julian Zimmer – spielten strukturierte Termine eine große Rolle: „Auf der einen Seite stimme ich mich mit beiden ab – gemeinsam mit dem jeweiligen Team. Außerdem nochmal übergeordnet zu dritt, damit immer alle einen Überblick haben, was gerade in welchem Haus los ist und wer an welchen Themen arbeitet.“ Diese Arbeitsweise unterstreiche auch seine persönliche Herangehensweise:

Ich mag es, wenn Prozesse funktionieren und Strukturen vereinheitlicht sind. Wenn Abläufe effizient und patientenorientiert gestaltet sind, ist das für mich sehr zufriedenstellend.

In stressigen Zeiten sei es teilweise schwierig den nächsten Schritt zu planen. Man müsse Verantwortung für Entscheidungen übernehmen, ohne den Ausgang schon zu kennen. Normalerweise nehme Till Sander seinen Job jedoch als „herausfordernd, aber nicht belastend“ wahr. „Ich verbringe meine Zeit gerne mit dem, was ich hier machen darf. Da gibt es dann auch zu Hause nichts, was ich gerade lieber machen würde.“ Kommt er doch mal an seine Grenzen, nutze er Sport und eine vielfältige Freizeit als Ausgleich. Seine neue Heimat habe er so schon lieben gelernt – obwohl er unter Pandemiebedingungen nach Leipzig kam:

Ich habe schon tolle Seiten von Leipzig kennengelernt und finde, dass es wirklich eine schöne Stadt ist.