Tag der Händehygiene am 5. Mai

Tag der Händehygiene am 5. Mai

Leipzig

Zum internationalen Tag der Händehygiene haben wir uns einmal die Keimfallen im Alltag angeschaut und bei den Hygiene-Experten unseres Standorts nachgefragt, ob Desinfektionsmittel im privaten Haushalt notwendig sind. Händehygiene ist das A und O, um die Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Wie man sich im Alltag vor Viren und Bakterien am besten schützt, haben wir für Sie zusammengefasst.

Im Krankenhaus kommen spezielle Desinfektionsmittel gegen Keime und Bakterien zum Einsatz. Sind diese auch für den privaten Haushalt, z. B. in Küche und Bad notwendig?
Nur ein kleiner Teil der Bakterien, Viren und Pilzen der Umwelt sind für den Menschen schädlich. Für den häuslichen Bereich eines gesunden Menschen sind Desinfektionsmittel daher nicht nötig. Im Haushalt genügt die Verwendung herkömmlicher Reiniger auf Basis biologisch abbaubarer Tenside, um einen hygienisch unbedenklichen Zustand zu erreichen. Die Anwendung von Desinfektionsmitteln im Privathaushalt belastet die Umwelt in der Regel nur unnötig.

Wo lauern im Haushalt die Keimfallen und wie kann man dagegen vorgehen?
Unzählige Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze, tummeln sich beispielsweise auf Schwämmen, Computertastaturen und Smartphones. Hier hilft regelmäßiges Händewaschen und die Verwendung von Reinigungstüchern für elektrische Geräte. Spülschwämme und Co. sollten mindestens aller zwei Tage bei 60 Grad gewaschen oder verworfen werden. Eine Keimfalle die vielen nicht bewusst ist, ist der Kühlschrank. Dieser sollte regelmäßig gereinigt werden.

In öffentlichen Toiletten trifft man oft auf Wegwerf-Papiertücher, Handtuchspender mit Stoffhandtuchrollen oder Warmlufthändetrockner. Womit sollte man sich die Hände am besten abtrocknen?
Hier empfiehlt es sich, die Hände mit Wegwerf- oder auch Einweg-Papiertüchern abzutrocknen. Der Wärmelufthändetrockner verbreitet eventuelle Erreger in der Raumluft. Stoffhandtuchrollen können durch andere Benutzer bereits verunreinigt worden sein.

Geldscheine, Münzen, Rolltreppen: Die Keime lauern überall. Wie kann man sich vor Viren und Bakterien am besten schützen?
Schutz bietet regelmäßiges gründliches Händewaschen wenn man nach Hause kommt, vor dem Essen und nach dem Toilettengang. Außerdem sollte die Berührung des Gesichts vermieden werden. Ebenso ist es besser, in den Ärmel zu Husten oder zu Niesen, als in die Hand, da sonst die Erreger beim Händeschütteln weitergegeben werden.