Corona-Virus

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Helios in Leipzig startet Hotline zu Psyche in der Krise
Pressemitteilung

Helios in Leipzig startet Hotline zu Psyche in der Krise

Leipzig

Die Ausnahmesituation rund um das Corona-Virus belastet die Psyche. Das Zentrum für Seelische Gesundheit des Helios Park-Klinikums Leipzig bietet jetzt eine Telefon-Hotline „Psyche in Not“ an.

Die Krisen- und Beratungsgespräche zu Fragen und Problemen werden wochentags von 08:00 bis 16:00 Uhr durch Psychologen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie Betroffenen unter der Telefonnummer 0341 864-2400 angeboten. 

„Abstand halten, räumliche Isolation, Ängste: Die Corona-Krise beeinflusst unser soziales Leben und kann sich zu einer sozialen Krise ausweiten“, mahnt Prof. Dr. Katarina Stengler, Chefärztin für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Zentrum für Seelische Gesundheit im Helios Park-Klinikum Leipzig. „Deshalb haben wir ein Angebot gegen die Krise geschaffen. Menschen, die psychisch in Not sind, die Sorgen und Ängste haben, können sich hier aktiv durch unsere Experten beraten lassen.“

Menschen, die psychisch in Not sind, die Sorgen und Ängste haben, können sich hier aktiv durch unsere Experten beraten lassen.

Prof. Dr. Katarina Stengler, Chefärztin für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Zentrum für Seelische Gesundheit im Helios Park-Klinikum Leipzig

Die Hotline richtet sich an Menschen, die psychische Krisensituationen im häuslichen Milieu erleben, aber auch an psychisch erkrankte Menschen, die derzeit keine psychosozialen Angebote wahrnehmen können. „In erster Linie hören unsere geschulten Psychologen zu und geben Tipps, wie man psychisch gesund bleibt. Wenn nötig, verweisen wir zudem auf unsere zahlreichen ambulanten und stationären Angebote in der Stadt. Wir sind in engem kooperativen Austausch mit allen anderen psychiatrischen, psychosozialen Ansprechpartnern in Leipzig, etwa der psychiatrischen Universitätsklinik, dem Verbund Gemeindenahe Psychiatrie und der Psychiatrischen Klinik in Altscherbitz.“

Es sei wichtig, so die Psychiaterin, aktiv zu bleiben. Prof. Katarina Stengler empfiehlt: „Bleiben Sie achtsam. Lassen Sie sich nicht von der Krise treiben und behalten Sie auch in der Isolation eine Struktur im Alltag. Einsamkeit macht krank. Reden Sie mit Ihren Familienmitgliedern und bleiben Sie im Kontakt mit Ihrem sozialen Umfeld etwa per Telefon oder Skype.“ Informationen indes können helfen, Ängste zu mindern. „Lenken Sie sich aber auch einmal bewusst von der medialen Corona-Überforderung ab“, empfiehlt Prof. Stengler. Eine hohe Belastung in den Familien, sei jetzt normal. „Wenn Sie jedoch eine Krisensituation erleben, die Sie nicht mehr kontrollieren können, rufen Sie bitte auf unserer Hotline an.“

Telefon-Hotline "Psyche in der Krise": 0341 864-2400

Telefon-Hotline "Psyche in der Krise": 0341 864-2400

Wochentags von 08:00 bis 16:00 Uhr stehen Psychologen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie Betroffenen unter der Telefonnummer 0341 864-2400 für Ihre Fragen und Probleme bereit.

Pressekontakt

Stefan Möslein

Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation & Marketing
Stefan Möslein

E-Mail

Telefon

0341 865-2191