Leistungen

Wirbelsäulenfrakturen bei Osteoporose

Wirbelsäulenfrakturen bei Osteoporose

Bei einer struktur-geschwächten Knochenstruktur können auch kleinere Unfälle gravierende Folgen haben. Unsere erfahrenen Experten können helfen.

Grafik: Fraktur der Wirbelsäule
Fraktur aufgrund einer Osteoporose-Erkrankung

Wirbelsäulenverletzungen können Sie im Alter leider schon nach einem vergleichsweise harmlosen Unfall oder einer Bagatellverletzung betreffen. Grund dafür können möglicherweise struktur-geschwächte Knochen (Osteoporose) sein. Ihre Wirbelsäule ist dann zunehmend nicht mehr in der Lage, selbst kleinere Belastungsspitzen aufzufangen. Es droht die Gefahr so genannter Sinterungsfrakturen, das heißt, Ihre Wirbel sacken in sich zusammen.

Schon ab dem 35. Lebensjahr kommt es zu einem schleichenden Verlust an der Knochenmasse. Jedoch können Sie diesen Prozess durch Ihr individuelles Aktivitätsniveau selbst positiv beeinflussen, den Rücken also stärken.

Hilfe finden Sie in unserer Klinik

Die Wirbelsäule ist von altersbedingten Veränderungen betroffen und verliert mit der Zeit an Stabilität: Dort befinden sich mikroskopisch kleine Knochenbälkchen, deren Stabilität untereinander stetig abnimmt. Das führt dazu, dass auch der Widerstand gegen im Stehen wirkende Kräfte geringer wird.

Das könnte sich bei Ihnen beispielsweise dadurch bemerkbar machen, dass selbst kleine Bewegungen – etwa das Anheben einer schweren Einkaufstüte – zu plötzlichen Schmerzen im Rücken führen. Ein Röntgenbild kann den Anfangsverdacht auf einen "zusammengesinterten", das heißt in sich zusammengesackten Wirbelkörper im Bereich der Brust- oder Lendenwirbelsäule, bestätigen. Es kann hierbei sogar zu mehreren Brüchen kommen und ein so genannter "Witwenbuckel" entstehen.

  • Um Ihre Behandlung mit einer sicheren Diagnostik zu beginnen, ist ein MRT der Wirbelsäule erforderlich. Dies führen wir im Rahmen einer stationären Komplexbehandlung direkt an unserem Klinikstandort durch. Das erspart Ihnen die lange Wartezeit auf einen ambulanten Untersuchungstermin.
  • Nach der Sicherung der Verletzung erfolgt Ihre weitere Behandlung zunächst durch konservative Therapiemaßnahmen. Dabei können wir auf die professionelle Hilfe unserer Schmerztherapeuten zurückgreifen. Sie erhalten eine individuell auf Sie abgestimmte Schmerzmittel-Therapie und vollführen verletzungsabhängige physiotherapeutische Übungen.
  • Wenn Sie nicht bereits dadurch eine deutlich Schmerzlinderung verspüren oder das Bruchmuster und die dabei entstandene Fehlstellung der Wirbelsäule ein zu tolerierendes Maß überschreiten, führen wir eine operative Stabilisierung durch.
  • Hierbei kommen in den meisten Fällen zementaugmentierende Verfahren wie die Kyphoplastie ("Zementeinspritzung" in den Wirbelkörper) und Stabilisierungen mit einem Schrauben-Stab-System zum Einsatz. Hierbei können Sie sich über unsere große Expertise im Bereich Wirbelsäulenchirurgie verlassen. Unser Ärzteteam verfügt über langjährige Erfahrungen im Einsatz dieser Verfahren.
Physiotherapie zur Rückenstärkung

Nach der Operation geht es uns um Ihre schnellstmögliche Genesung.

Speziell geschulte Physiotherapeuten betreuen Sie daher schon am ersten Tag nach der OP bei der Mobilisation und Beübung.

Unser Sozialdienst unterstützt Sie und Ihre Angehörigen im Kontakt mit den Kranken- und Rentenversicherungen und ist unter anderem bei der Beantragung von Pflegestufen oder von einer möglicherweise notwendigen Unterbringung in einem Pflegeheim behilflich.