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Neues Verfahren zur Behandlung von Bauchfellkrebs

Wenn eine Krebserkrankung in die Bauchhöhle streut, spricht man von einer Peritonealkarzinose. Unsere Chirurgen operieren mit dem innovativen PIPAC-Verfahren.

In unserer Klinik haben wir das PIPAC-Verfahren in der Behandlung von Bauchfellkrebs etabliert (PIPAC, aus dem Englischen für Pressurized IntraPeritoneal Aerosol Chemotherapy). Hierbei wird das Medikament (Chemotherapeutikum) nicht flüssig in den Bauchraum gegeben, sondern durch Druck als dampfartiges Gemisch im Bauchraum versprüht. Die Wirkung ist besser, da das Medikament tiefer in die Bauchhöhle eindringt, als wenn man die Chemotherapie durch die Vene verabreicht. Der Eingriff wird in Vollnarkose als Schlüssellochoperation durchgeführt.

Durch die gute Verteilung des Aerosols am Tumorfeld wird nur ein Zehntel der Medikamentendosis des Chemotherapeutikums benötigt als bei herkömmlichen Therapien. Patienten vertragen diese neue Methode in der Regel gut – Nebenwirkungen treten kaum auf. Bereits nach vier bis fünf Tagen können sie das Klinikum wieder verlassen. War die Therapie erfolgreich, kann sie sogar alle sechs Wochen wiederholt werden.