Ausbildung

PJ-Ausbildung im Zentrum für Gefäßmedizin

PJ-Ausbildung im Zentrum für Gefäßmedizin

Hier finden Sie Wissenswertes rund um die Tätigkeit als Student im Praktischen Jahr in der Klinik für Gefäßchirurgie.

Medizin Studierende sind in unserem Hause willkommen. Herzlich willkommen in unserem Zentrum für Gefäßmedizin am Park-Klinikum Leipzig.

  • Anamnese-Erhebung unter besonderer Berücksichtigung vaskulärer Erkrankungen
  • Klinische Untersuchung – einschließlich Erhebung des Pulsstatus – unter direkter ärztlicher Aufsicht
  • Diagnosestellung einschließlich möglichen Differentialdiagnosen sowie Erstellung eines diagnostischen Algorithmus
  • Teilnahme an Stationsvisiten, Röntgen-Demonstrationen und Konsiliar-Untersuchungen
  • Patientenvorstellung i. R. von Visiten
  • Erstellung von Befundberichten und Entwürfen zu Arztbriefen sowie einfache gutachtliche Bescheinigungen für die betreuten Patienten (Das Schreiben der Arztbriefe ist ansonsten eine ärztliche Tätigkeit und wird grundsätzlich nicht von PJ-Studenten erledigt.)
  • Erlernen der Technik der Blutentnahme, der Anlage von venösen Zugängen sowie der intravenösen Applikation von Arzneimitteln
  • Einweisung in die Indikationsstellung und Durchführung von Bluttransfusionen
  • Auswertung und Interpretation klinisch-chemischer Untersuchungsbefunde
  • Indikationsstellung zu und Bewertung von radiologischen Untersuchungen, insbesondere Interpretation bildgebender Untersuchungen zur Gefäßdarstellung (farbkodierte Duplex-sonographie, Angiographie, CT, MR-Angiographie)
  • Erlernen klinischer Untersuchungs-Methoden zur Beurteilung des arteriellen Gefäßsystemes wie: Erheben des Pulsstatus, Lagerungsprobe nach Ratschow, Allen-Test, Roos-Test u. a.
  • Erlernen apparativer Untersuchungs-Methoden zur Beurteilung des arteriellen Gefäßsystemes wie: Messung von Doppler-Verschlussdrucken / Berechnen des cruro-brachialen Index, Laufband-Untersuchung, transkutane Sauerstoff-Messung
  • Erlernen der Grundzüge der Vorbehandlung und Vorbereitung von Patienten zu chirurgischen Eingriffen insbesondere auch durch Teilnahme am präoperativen Aufklärungsgespräch des Patienten
  • Nachbetreuung gefäßchirurgisch versorgter Patienten einschließlich p. o. Schmerztherapie, Durchführung von p. o. Verbandswechseln, Kontrolle des p. o. Ergebnisses nach Bypass-Operationen mittels Kontrolle des Pulsstatus und der Doppler-Verschlussdrucke etc.
  • Durchführung von Wundbehandlungen, Anlegen von Verbänden (einschließlich Vakuum- und Maden-Verbände)
  • Erlernen von Katheterisierungen (Harnblase)
  • Aktive Teilnahme an operativen Eingriffen (1. und 2. Assistenz) einschließlich des Erlernens von Nahttechniken sowie der Durchführung erster kleiner operativer Eingriffe (z. B. Zehen-amputationen) unter unmittelbarer fachärztlicher Aufsicht.
Operationssaal
  • Lagerung des Patienten (nach entspr. Einweisung)
  • Vorbereiten des OP-Feldes: Steriles Abwaschen und Abdecken des Patienten (nach entsprechender Einweisung)
  • 1. Assistenz bei kleineren Eingriffen (z. B. Varizen-Operationen) einschließlich Knüpfen sowie Hautnaht bzw. Klammernaht
  • 2. Assistenz bei Eingriffen größerer Schwierigkeitsgrade (z. B. Aortenaneurysma, Carotis-TEA bzw. Bypass-Implantationen)
  • Durchführung kleiner chirurgischer Eingriffe (z. B. Zehenamputationen) unter direkter fachärztlicher Aufsicht
  • Erlernen von Nahttechniken (Einzelknopfnaht, Donati-Naht, Klammernaht)
  • Tägliche Teilnahme an der Visite (sowohl Normal- als auch Intensivstation)
  • Vorstellung der am Vortag aufgenommenen Patienten i. R. der Morgenvisite
  • Unterstützung des Stationsarztes bei Untersuchungsanmeldungen, Erfragung / Beschaffung von Untersuchungsbefunden (Labor, Radiologie, Mikrobiologie etc.), Rückfragen an Hausärzte, Gespräche mit Angehörigen der Patienten etc.
  • Teilnahme bei Aufklärungsgesprächen – diese werden jedoch grundsätzlich von einem Stations- bzw. Oberarzt durchgeführt
  • Blutentnahmen, Legen venöser Zugänge, Infusionszubereitung
  • Durchführung von Verbandswechseln einschließlich der Anlage von Vakuum-Verbänden und Maden-Verbänden (Lucilia sericata)
  • Das Schreiben von Arztbriefen ist grundsätzlich eine ärztliche Tätigkeit und wird nicht von PJ-Studenten erledigt.
  • Aufnahmeuntersuchung elektiver und notfälliger Patienten (Anamnese-Erhebung sowie klinische Untersuchung) unter ärztlicher Anleitung
  • Vorstellung der Patienten am Folgetag im Rahmen der Visite