FAQ

Häufige Fragen zur Suchtrehabilitation in der Soteria

Darf ich mein Smartphone jederzeit nutzen? Wer darf mich wann besuchen und was ist, wenn ich einen Rückfall erleide? Wir geben Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Suchtrehabilitation.

Corona-Einschränkungen

Die Antworten auf Ihre Fragen orientieren sich an der gängigen Hausordnung. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Hygienevorschriften kommt es bei bestimmten Abläufen zu Einschränkungen und Änderungen, die aufgehoben werden sobald die Pandemie beendet ist. Das betrifft im Besonderen die Ausgangs- und Besucherregelung. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an unsere Bereichsleitung

Ute Lutz

Therapeutische Bereichsleiterin Bereich 1, Soteria Klinik Leipzig
Ute Lutz

E-Mail

Josef Blaufuß

Therapeutischer Bereichsleiter Bereich 2, Soteria Klinik Leipzig
Josef Blaufuß

E-Mail

Sie dürfen Ihr Handy/Smartphone außerhalb der Therapieeinheiten in Ihrem Zimmer nutzen sowie auf dem Gelände wochentags ab 18:30 Uhr, am Wochenende und feiertags ab 13:00 Uhr.

Auf der Aufnahmestation dürfen Sie samstags, sonntags und feiertags in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr auf dem Klinikgelände Besuch empfangen.

Nach Verlegung in die Bezugsgruppe täglich von 18:30 bis 21:30 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 13:00 bis 17:30 Uhr und von 18:30 bis 21:30 Uhr.

Falls Sie eine Drogentherapie machen, dürfen Sie in den ersten 4 Wochen, nach Verlegung in die Bezugsgruppe, Besuch nur nach Absprache mit Ihrem Therapeuten in der Klinik empfangen.

Sie dürfen zu den Ausgangszeiten, je nach Stand Ihrer Therapie und nach Absprache mit Ihrem Therapeuten, nachhause fahren, aber nicht dort übernachten.

Während der Entwöhnungsbehandlung können Sie bis zu zwei Familienheimfahrten über mehrere Tage wahrnehmen.

Nein, Haustiere sind bei uns nicht gestattet.

Wir nehmen keine Paare in der Klinik auf und empfehlen, dass jeder seine eigene Therapie macht – möglichst in getrennten Einrichtungen.

Die Patienten bewohnen bei uns Doppelzimmer. Nur in Ausnahmefällen und aus medizinischen Gründen können Sie ein Einzelzimmer nutzen.

Ja, Sie können, nach Absprache mit Ihrem Therapeuten, an Sonn- und Feiertagen den Gottesdienst besuchen.

Ihre Suchterkrankung kann viel Gründe haben. Wir betrachten den ganzen Menschen mit all seinen Problemen, deshalb werden diese immer mitbehandelt.

Ja, Sie bekommen in der Woche mindestens ein Einzelgespräch.

Sie sind unter der Woche von 09:00 bis 16:30 Uhr in die Therapieplanung eingebunden, bestehend aus täglich 4 Einheiten à 75 Minuten. Dazu gehören Gesprächstherapien in der Gruppe oder Einzelgespräche, selbstbetreute Gruppen, Bewegungstherapien, Ergo- und Musiktherapie und indikative Gruppen.

Ja, wir bieten Ihnen im Gespräch Möglichkeiten und bieten entsprechende indikative Gruppen an.

Ja, Sie können bei uns an einem Tabakentwöhnungskurs teilnehmen.

Ja, Sie dürfen Ihr Musikinstrument mitbringen. Bitte sprechen Sie dies vorher mit uns ab.

Laptops sind während der Therapie nicht gestattet. Lediglich nach Absprache dürfen diese in gut begründbaren Ausnahmefällen genutzt werden. Die Nutzung von Beamern, Tablets, tragbaren DVD-Playern, Fernsehern, Kaffeemaschinen, Kochplatten, Wasserkochern, Bügeleisen, Tauchsiedern oder ähnliches, ist nicht gestattet.

Nein, Sie sollten die Zeit der Rehabilitation nutzen um sich ganz auf die Therapie zu konzentrieren. Auch ein Fernstudium sollten Sie für die Zeit unterbrechen.

Neben der angebotenen Bewegungstherapie können Sie in der Freizeit unsere sportlichen Räumlichkeiten nutzen. Dazu gehören die Turnhalle, Gymnastikräume und die Schwimmhalle. Natürlich können Sie sich auch auf dem Gelände bewegen.  

Ja, Kraftsport können Sie an unseren Kraftsportgeräten ausüben.

Ja, wir bieten schweinefleischfreie und vegetarische Kost sowie alle medizinisch notwendigen Kostformen an. Vegane Speisen bieten wir nicht an.

Sie bekommen bei Ihren sozialen Angelegenheiten (z. B. Schuldenberatung) Unterstützung durch unsere Mitarbeiterinnen vom Sozialdienst.

Ein Rückfall führt nicht zwangsläufig zur Entlassung. Im Rahmen der Rückfallaufarbeitung nach einer notwendigen Entgiftung klären wir gemeinsam, ob die Therapie fortgesetzt werden kann.