Studien-Wahlfächer

Hier sehen Sie die aktuellen Wahlfächer, die Chefärztin Prof. Dr. Katarina Stengler im Rahmen des Studiums anbietet.

Wahlfach: Psychisch krank oder gesund – was heißt das? Einführung in die Prävention, Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen

Psychische Erkrankungen sind häufig, oft folgenschwer, meist unterversorgt – und nach wie vor mit großen Unsicherheiten in der Bevölkerung, aber auch im professionellen Versorgungssystem verbunden. Die Lebenszeitprävalenz psychischer Störungen beträgt bis zu 40 Prozent – damit werden psychische Erkrankungen mittlerweile so häufig diagnostiziert wie andere Volkskrankheiten auch. Psychische Erkrankungen entstehen in einem multifaktoriellen Ursachen-Bindungsgefüge, welches auf jedes Individuum unterschiedlich Einfluss nehmen kann. Das Wahlfach adressiert Fragen nach Definitionen von psychischer Gesundheit und Krankheit. Es versucht, einen Bogen von Psyche, Mensch und Gesellschaft zu spannen und dabei die Komplexität der hierbei entstehenden Zusammenhänge aufzuzeigen.

Psychisch krank – eine Diagnose, ein Label, ein Stigma. Psychische Erkrankungen sind häufig, oft folgenschwer, meist unterversorgt – und nach wie vor mit großen Unsicherheiten in der Bevölkerung, aber auch im professionellen Versorgungssystem verbunden.

Menschen, die von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, berichten von Vorurteilen und Stereotypen, mit denen sie in ihrem persönlichen und beruflichen Alltag konfrontiert sind. Fragen wie:  was ist (noch) normal, was ist krank; ab wann Behandlung – und wenn, dann wo und wie – beschäftigen Betroffene, Angehörige, aber auch fachfremde Mitarbeiter/innen im Gesundheitssystem.
Die Lebenszeitprävalenz psychischer Störungen beträgt bis zu 40% - damit werden psychische Erkrankungen mittlerweile so häufig diagnostiziert wie andere Volkskrankheiten auch. Das Thema wird nicht nur in den Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie verortet, sondern ist vielmehr ein Feld, in dem Primärversorger, Hausärzte und Allgemeinmediziner oder  Notärzte tätig sind.
Psychische Erkrankungen entstehen in einem multifaktoriellen Ursachen-Bedingungsgefüge, welches auf jedes Individuum unterschiedlich Einfluss nehmen kann.

Das Wahlfach adressiert Fragen nach Definitionen von psychischer Gesundheit und Krankheit. Es versucht, einen Bogen von Psyche, Mensch und Gesellschaft zu spannen und dabei die Komplexität der hierbei entstehenden Zusammenhänge aufzuzeigen. Es  soll ein zentraler Aspekt gesellschaftlicher Verantwortung angesprochen werden: wie kann es gelingen, Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen durch moderne Therapieansätze eine umfangreiche Teilhabe in der Mitte der sozialen Gemeinschaft zu gewährleisten.

  • Faktenwissen zu psychiatrischen Krankheitsbildern
  • Definitionen psychisch krank und psychisch gesund: Übergänge/Abgrenzungen/ Handlungsbedarfe
  • Sensibilisierung für psychische Aspekte/ Symptome/ Komorbiditäten im interdisziplinären und gesellschaftlichen Kontext
  • Public Health Perspektive psychischer Erkrankungen

 

  • Form: Block
  • Teilnehmerzahl: 12 bis 15
  • Empfohlen ab: 2. Fachsemester

Wahlfach: Karriereplanung für Medizinstudierende

Dieser Kurs möchte Studierenden eine Möglichkeit geben, sich mit Vertreter/innen unterschiedlicher Fachdisziplinen über allgemeine und individuelle Berufs- und Karriereentwicklungen in der Medizin auszutauschen. Den Teilnehmer/innen werden zudem moderne Methoden zum Zeit- und Selbstmanagement vermittelt sowie Verfahren referiert, um Stressoren des Alltags frühzeitig zu identifizieren und langfristig zu bewältigen. Besonderen Stellenwert haben geschlechterspezifische Aspekte sowie das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ oder was die Managementliteratur „Work-Life-Balance“ nennt. Dazu sind individuelle und auch gender-bezogene Kompetenzen gefragt.

Die interaktive Arbeit im Kurs umfasst vor allem Möglichkeiten zum persönlichen Interview mit Frauen und Männern aus den verschiedensten Bereichen der Medizin mit unterschiedlichsten Berufs-/ und Karriereverläufen. Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmer/innen mit ausreichend Wissen und Informationen ausgestattet sein, um wichtige Schritte ihrer eigenen Karriereplanung fortzusetzen bzw. aufzunehmen.  
Das Angebot berücksichtigt in ganz besonderer Weise die Bedürfnisse und Problemlagen von Frauen in der Medizin, steht aber ausdrücklich und sehr gern auch männlichen Studierenden offen.

Eine frühzeitige individuelle Karriereplanung in der Medizin ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der breiten Vielfalt des Faches, welche von traditionellen Disziplinen wie der Chirurgie, Innere Medizin oder Psychiatrie über eher theoretisch angelegte Bereiche wie der Sozialmedizin oder Gesundheitsökonomie bis hin zu Grundlagenfächern mit deren forschungsorientierten Fokus reicht, notwendig. Zudem verlangt das veränderte Geschlechterverhältnis der Medizinstudierenden auf der einen Seite und das anhaltende Ungleichgewicht von Frauen und Männern in Führungspositionen in der Medizin auf der anderen Seite nach einer deutlicheren Berücksichtigung von geschlechterspezifischen Aspekten im Medizinstudium.

Der Kurs berücksichtigt alle in diesem weiten Feld angelegten Problemlagen. Den Teilnehmer/innen werden sowohl moderne Methoden zum Zeit- und Selbstmanagement vermittelt als auch Verfahren referiert, um Stressoren des Alltags frühzeitig zu identifizieren und langfristig zu bewältigen. Besonderen Stellenwert haben geschlechterspezifische Aspekte sowie das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ inklusive die sogenannte „Work-Life-Balance“ und deren Bezüge zu Anforderungen und Notwendigkeiten in der modernen Medizin. Dazu wird auf individuelle und gender-bezogene Kompetenzen rekurriert. Das interaktive Format des Kurses bietet vielseitige Möglichkeiten, mit verschiedenen Fachvertreter/innen der Medizin in einen interessanten Austausch zu beruflichen und persönlichen Strategien erfolgreicher Karriereplanung zu treten.

  • Karriere- und Berufsentwicklungen in der Medizin
  • Selbst-/ Zeit-/Stress- und Erfolgsmanagement
  • Wissenschafts- und Organisation von Klinikprozessen
  • Grundlagen des Gesundheitssystems in Deutschland
  • Geschlechterspezifische Aspekte in der Medizin
  • Form: Kleingruppenunterricht
  • Teilnehmerzahl: 6
Verantwortliche Lehrkraft

Prof. Dr. med. Katarina Stengler

Direktorin des Zentrums für Seelische Gesundheit, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Prof. Dr. med. Katarina Stengler

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Telefon

0341 864-1261
Anmeldung

Kerstin Ebneter

Chefarztsekretariat, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Kerstin Ebneter

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