Arbeiten auf der IMC: „Krankenschwester bleibt mein Traumberuf“

Arbeiten auf der IMC: „Krankenschwester bleibt mein Traumberuf“

Warum arbeitet Kristina (44) so gern im Herzzentrum Leipzig und auf der Intermediate Care-Station? Wir erzählen es euch!

Nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, wechselte Kristina Katte 1997 aus dem Harz nach Leipzig und ins Herzzentrum. Seitdem hat sich in der Klinik viel geändert aber ein Aspekt bleibt gleich, wie sie unterstreicht: „Mir macht die Arbeit noch immer Spaß und deshalb komme ich nach wie vor gern.“ Aber es hat sich auch einiges geändert: „Gerade im Bereich der Intermediate Care-Wachstation, also meinem Arbeitsplatz, wandelt sich die Medizintechnik stetig, halten immer wieder neue Technologien Einzug. Ich finde es spannend, diese Entwicklung miterleben und ein Teil von ihr sein zu dürfen“, betont sie. Auf einer IC werden Patienten mit akuten kardialen Erkrankungen überwacht, bis deren Kreislauf stabil ist oder Herzrhythmusstörungen gebannt sind.

Gerade im Bereich der Intermediate Care-Wachstation, also meinem Arbeitsplatz, wandelt sich die Medizintechnik stetig, halten immer wieder neue Technologien Einzug. Ich finde es spannend, diese Entwicklung miterleben und ein Teil von ihr sein zu dürfen.

Kristina arbeitet auf der IMC-Station ICA im Herzzentrum Leipzig

Zwischen Hightech und Patientenfürsorge

Kristina Katte Herzzentrum Leipzig
Die Aufgabe der IMC ist es, Patienten fit für die Normalstation zu machen.

Um alle therapeutischen und pflegerischen Ziele zu erreichen, setzen fortschrittlich ausgerichtete Kliniken wie das Herzzentrum Leipzig auf Know-how und modernste Technik. Schließlich sind die Patienten nach einem operativen Eingriff auf lebenserhaltende Maschinen angewiesen. Deren verbesserte Arbeit spüren in erster Linie natürlich die Patienten. „Einerseits aus medizinischer Sicht, zum anderen aber auch hinsichtlich ihrer Verweildauer auf der Intermediate Care-Wachstation. Patienten, die nach der OP zu uns kommen, können in der Regel schon nach zwei Tagen wieder auf die Normalstation verlegt werden“, berichtet Kristina aus ihren Erfahrungen. Aufgabe aller Mitarbeiter einer IMC sei es, fügt sie an, jeden Kranken schnell wieder fit zu machen. Das Monitoring der Hightech-Geräte, aber auch die medizinische Versorgung der Patienten, das Überwachen ihrer Kreislaufparameter, das Versorgen frischer Wunden und nicht zuletzt die Körperhygiene und Nahrungsaufnahme der Patienten sicherzustellen, ist Aufgabe der 40 Kolleginnen und Kollegen, die mit Kristina in einem Team arbeiten.

Oberärzte und Stationsärzte verlassen sich auf unser Handeln und unser Urteil. Von uns erwartet man, dass wir auch in Notsituationen einen kühlen Kopf bewahren, mentale Stärke zeigen und das erlernte Fachwissen zur Anwendung bringen.

Das Tempo ist hoch

Kristina Katte, Herzzentrum Leipzig
Auf einer IMC geht es auch mal hektisch zu. Ein kühler Kopf ist wichtig, um Notsituationen gut zu meistern.

Ärzte und Pflegekräfte einer Intermediate Care-Wachstation arbeiten auf Augenhöhe. „Oberärzte und Stationsärzte verlassen sich auf unser Handeln und unser Urteil. Von uns erwartet man, dass wir auch in Notsituationen einen kühlen Kopf bewahren, mentale Stärke zeigen und das erlernte Fachwissen zur Anwendung bringen”, verdeutlicht die Gesundheits- und Krankenpflegerin. Dass es auf einer IMC mitunter auch mal etwas hektischer und schneller zugeht, empfindet sie persönlich als Bereicherung. „Das macht für mich den Reiz dieser Arbeit aus”, sagt sie. Als gewinnbringend empfindet sie aber auch die regelmäßige Zusammenarbeit mit Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden, Fachärzten oder den Mitarbeitern anderer Stationen, die sich aus der täglichen Arbeit heraus ergibt.

Teamarbeit heißt auch: Rücksicht nehmen

Kristina Katte, ICA, Herzzentrum Leipzig
Ohne Team-Arbeit geht es nicht. Das heißt auch, dass man Rücksicht aufeinander nimmt.

Abwechslungsreiche Arbeit, zielstrebiges Agieren im Team, das persönliche Wachsen an neuen Herausforderungen und die Freude am Genesen der Patienten sind allesamt Gründe, weshalb Kristina auch nach 23 Jahren noch immer gern ins Herzzentrum Leipzig kommt. „Krankenschwester ist und bleibt mein Traumberuf“, sagt sie stolz. An die Schichtarbeit, die ihr Job mit sich bringt, haben ihre Familie und sie sich längst gewöhnt. Auf Station ist es wichtig, dass sich einer auf den anderen verlassen kann. Bei der monatlichen Dienstplangestaltung nimmt jeder soweit wie möglich auf den anderen Rücksicht, schafft dadurch Freiräume, die man zur Erholung braucht. Ein Grund mehr für Kristina zu sagen: „Hier fühle ich mich wohl. Den Wunsch zu wechseln, habe ich nicht!“

Kristina vom Herzzentrum Leipzig

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