Das schwache Herz: Herzzentrum Leipzig bietet erstmals Facebook-Live-Chat mit Herzschwäche-Experten an

Das schwache Herz: Herzzentrum Leipzig bietet erstmals Facebook-Live-Chat mit Herzschwäche-Experten an

Leipzig

Das Herzzentrum Leipzig veranstaltet am 24. November 2020 ab 17:00 Uhr einen Live-Chat zum Thema Herzinsuffizienz. Er kann über den Facebook-Kanal des Herzzentrums abgerufen werden. Priv.-Doz. Dr. Marcus Sandri, Leitender Oberarzt für Herzinsuffizienz, informiert über Ursachen sowie Behandlungs- und Vorsorgemöglichkeiten der Volkskrankheit.

Von einer Herzinsuffizienz – oder umgangssprachlich Herzschwäche – sind nach Schätzungen mehr als 10 Millionen Menschen in Europa betroffen. Die Erkrankung, die meist erst in höherem Alter auftritt, zählt zu den häufigsten Gründen für eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus. „Das Gefährliche einer Herzschwäche ist, dass sie zu Anfang kaum spürbar ist und sich im Laufe der Zeit durch eine stetig nachlassende Herzleistung bemerkbar macht. Das wiederum kann zu gravierenden Begleiterscheinungen an weiteren Organen wie der Lunge, der Leber oder der Niere führen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Marcus Sandri, Leitender Oberarzt für Herzinsuffizienz der Universitätsklinik für Kardiologie – Helios Stiftungsprofessur am Herzzentrum Leipzig. Unter dem Motto „Das schwache Herz“ steht die Volkskrankheit zudem im Mittelpunkt der bundesweiten Herzwochen, die jährlich im November stattfinden.

Das Gefährliche einer Herzschwäche ist, dass sie zu Anfang kaum spürbar ist und sich im Laufe der Zeit durch eine stetig nachlassende Herzleistung bemerkbar macht.

Priv.-Doz. Dr. Marcus Sandri, Leitender Oberarzt für Herzinsuffizienz

„Als eine der größten Fachkliniken im Bereich der Behandlung von Herzerkrankungen in Deutschland und Europa, haben wir seit Jahren eine hohe Expertise bei den Therapieverfahren einer Herzinsuffizienz erarbeitet, von der die Patienten profitieren“, erläutert Prof. Dr. Holger Thiele, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie – Helios Stiftungsprofessur. „Nicht nur die exzellente apparative Ausstattung und die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche wie der Herzchirurgie, der Kardiologie und der Rhythmologie in unserem Haus, sondern auch die pflegerisch hervorragende Versorgung und die umfassenden Betreuungskonzepte bis hin zum Home-Monitoring bedeuten für Patienten mit einer Herzschwäche eine bessere Behandlung und mehr Lebensqualität“, so Thiele weiter. Aufgrund dieser exzellenten Strukturen ist das Herzzentrum Leipzig auch eines der ersten von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierten überregionalen Zentren für Herzinsuffizienz. Darüber hinaus ist das Herzzentrum Leipzig auch aktiv an Forschungsprojekten und Studien zum Thema Herzinsuffizienz eingebunden.

Als eine der größten Fachkliniken im Bereich der Behandlung von Herzerkrankungen in Deutschland und Europa, haben wir seit Jahren eine hohe Expertise bei den Therapieverfahren einer Herzinsuffizienz erarbeitet, von der die Patienten profitieren.

Prof. Dr. Holger Thiele, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie – Helios Stiftungsprofessur

Herzschwäche beginnt meist schleichend

Bei einer Herzschwäche werden Organe wie Gehirn, Muskeln und Nieren nicht mehr optimal mit Blut – und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen – versorgt. Das hat Folgen, die am Ende lebensbedrohlich sein können. Die ersten Symptome einer chronischen Herzschwäche sind oft unspezifisch: Die Leistungsfähigkeit lässt nach, was sich beispielsweise beim Sport oder bereits beim Treppensteigen zeigen kann. Betroffene sind schneller erschöpft, spüren Atemnot und müssen häufiger Pausen machen. Nicht selten tun Betroffene diese ersten Beschwerden als vorübergehende Erschöpfung oder Alterserscheinungen ab. Das ist allerdings fatal, denn unbehandelt schreitet die Herzerkrankung weiter fort, die Symptome nehmen zu. Wird eine Herzschwäche hingegen früh erkannt und behandelt, lässt sich der Krankheitsverlauf bremsen und die Lebensqualität lange erhalten

Pressekontakt

Stefan Möslein

Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation & Marketing
Stefan Möslein

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herzerkrankungen

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