Aus Überzeugung für medizinische Reinlichkeit
Reinigung im OP

Aus Überzeugung für medizinische Reinlichkeit

Leipzig

Der Internationale Tag der Putzfrau wird jedes Jahr am 8. November begangen. Schätzungen zu Folge arbeiten in Deutschland rund 1 Million Menschen als Reinigungskräfte. Darunter selbstverständlich auch viele Männer. Ihnen allen wird heute gedacht. Am Helios Klinikstandort Leipzig ist Sauberkeit allein nicht das Maß der Dinge. In sensiblen Bereichen, wie in einem OP-Raum, gilt es besonders gründlich und mit Sachverstand zu reinigen. Dafür bedarf es Fachkräfte. Eine von Ihnen ist Andrea Zacharias aus Taucha.

Die Nächte von Andrea Zacharias sind mitunter kurz. Zwei Uhr morgens klingelt dann bei ihr der Wecker. Ein starker Kaffee hilft ihr gegen die Müdigkeit. Aber auch das Wissen, dass ihr Job, für den sie diese Belastung auf sich nimmt, von großer Bedeutung ist. Pünktlich halb fünf, während ein Großteil der Leipziger noch schlummert, ist für die 60-Jährige Schichtbeginn. Nach und nach arbeitet sie alle Behandlungs- und Aufwachräume, Umkleiden sowie Waschräume der OP-Bereiche des Herzzentrum Leipzig ab, bringt sie mit Lappen, Wasser und chemischen Zusätzen auf Hochglanz. Hin und wieder, betont Andrea Zacharias, übernehme sie diesen Dienst auch im benachbarten Helios Park-Klinikum Leipzig, falls es die personelle Situation erfordert.

Von oben nach unten

den OP-Saal reinige Andrea Zacharias von oben nach unten

Neun OP-Räume im Herzzentrum und vier im Park-Klinikum müssen gereinigt werden. Jeden Tag, auch an den Wochenenden sind sie und ihre Kolleginnen und Kollegen im Einsatz. Mehr als 100 Reinigungskräfte sind aktuell am Helios Standort Leipzig beschäftigt. Was es zu beachten gilt, lernen die Mitarbeiter vor Ort. „Wichtig ist vor allem, alle zu reinigenden Gerätschaften stets von oben nach unten zu wischen”, betont Andrea Zacharias.  „Stumme Schwestern”, Ablagetische, auf denen die OP-Schwestern das medizinische Besteck bereitlegen, Fußbänke, Gitterroste und einiges mehr müssen immer wieder neu auf Vordermann gebracht werden. Da die Operationen und Interventionen zeitlich engmaschig durchorganisiert sind, haben auch die Reinigungskräfte nur ein begrenztes Zeitfenster für ihren Job. Die Arbeit geht Hand in Hand. Unmittelbar nach einem Eingriff warten sie am OP-Eingang, um sofort mit ihrem Werk beginnen zu können.

Klare Regeln

für Andrea Zacharias muss im OP-Saal alles sauber sein

Dem Wechsel der Sammelbehälter mit benutztem Verbands- und Verbrauchsmaterial gilt die erste Aufmerksamkeit. Danach, erläutert Andrea Zacharias, gehe alles nach einem festen Plan. „Ich arbeite noch nach alter Schule“, bekennt sie mit etwas Stolz. Wichtig sei, dass Ärzte und Pflegekräfte mit ihrer Leistung zufrieden sind. „Alles muss sauber, darf aber auch nicht zu nass sein. Vor allem der Boden, auf dem ansonsten Sturzgefahr besteht”, gibt sie Einblick in ihr tägliches Tun.

Wichtig im Räderwerk

An den Schichtdienst oder das mitunter zeitige Aufstehen habe sie sich nach 17 Jahren längst gewöhnt, winkt Zacharias ab. Auch der Verantwortung ihres Jobs sei sie sich bewusst. Wenn das Klinikpersonal sie für ihre Arbeit lobt oder sich freut, wenn sie nach freien Tagen wieder zum Dienst erscheint, mache das stolz und beflügele das weitere Handeln, sagt Andrea Zacharias. Immerhin seien sie und das Reinigungsteam ein kleines, aber keineswegs unbedeutendes Rädchen im großen Getriebe der Gesundheitsversorgung am Helios Standort Leipzig. Im Namen aller Patienten und Mitarbeitern sei ihnen heute dafür ganz besonders gedankt.

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