Rhythmologie

Renale Denervation

Das ist eine neue, wirksame Behandlung bei medikamentös nicht behandelbarem Bluthochdruck. Als Begleittherapie ist sie für Patienten mit arterieller Hypertonie geeignet.

Die renale Denervation, ...

auch interventionelle renale Sympathikusdenervation genannt, ist ein neues Verfahren zur Regulierung von Bluthochdruck-Erkrankungen. Es sieht die Verödung von Stressnervenenden vor, um so den Blutdruck, aber auch Risiken in Bezug auf Herzinfarkt oder Schlaganfall effektiv zu senken.

Hypertonie-Eingriff im EPU-Labor des Herzzentrums Leipzig

Bluthochdruck zählt in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Eine der gefährlichsten Arten des Bluthochdrucks dabei: die therapierefraktäre arterielle Hypertonie. Sie kennzeichnet, dass eine ausreichende blutdrucksenkende Therapie durch Medikamente allein nicht ausreicht. Hier kann die renale Denervation helfen.

Neues Verfahren, neue Möglichkeiten

Die renale Denervation bietet eine Möglichkeit, auch medikamentös nicht regulierbaren Bluthochdruck erfolgreich zu senken. In 90% aller Fälle werden statistisch gesehen Erfolge im Bereich zwischen 25 und 40 mmHg Blutdrucksenkung erzielt. Der Effekt hält laut aktueller medizinischer Erhebungen wenigstens zwei Jahre lang an. Zudem berichten erfolgreich behandelte Patienten über verringerte innere Unruhe, besseren Schlaf und weniger Kopfschmerzen.

Ablauf der renalen Denervation

Bei der renalen Denervation wird ein Katheter über die Leiste ins Nierengefäß gebracht. An seiner Spitze befindet sich eine Elektrode, die Strom abgeben kann. Der Katheter wird sprialförmig an der Gefäßwand platziert und verödet nun um die Niere verlaufende Nervenfasern. Der Effekt: Die Niere wird vom Stressnervensystem abgekoppelt.

Ist die renale Denervation gefährlich?

Das Verfahren ist aktuell noch keine Routineuntersuchung. Unsere Fachärzte haben jedoch bereits viel Erfahrung in der Behandlung von Hypertonie-Patienten mittels renaler Denervation und klären Sie im Vorgespräch natürlich über eventuelle Risiken auf.

Der Eingriff erfordert nur eine lokale Betäubung am Eintrittspunkt, der Leiste. Es entstehen nur während der Stromabgabe kurz Schmerzen, ansonsten verläuft die renale Denervation für Sie schmerzfrei. Die Behandlung dauert circa 45 Minuten und in der Regel können Sie bereits nach ein bis zwei Tagen das Herzzentrum Leipzig wieder verlassen. Nach drei Monaten solte eine erste Nachuntersuchung stattfinden.

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Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Interdisziplinäre Zusammenarbeit

schreiben wir in der Behandlung unserer Patienten groß. Die zertifizierte Hypertonieambulanz des Herzzentrums ist Ansprechpartner für Bluthochdruckpatienten, die durch rein medikamentöse Therapien kaum Linderung erreichen.

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