Intensivmedizin

Angehörige auf der Intensivstation

Angehörige auf der Intensivstation

Dem herzkranken Patienten Wärme und Nähe spenden ohne Scheu vor der Technik

Intensivstation - auch für Angehörige ein intensives Erlebnis

Wir wollen versuchen, Ihnen Ihre Ängste etwas zu nehmen. Wir können sehr gut nachvollziehen, dass die Situation auf einer Intensivstation nicht nur für unsere Patienten, sondern auch für Sie als deren Angehörige eine echte Ausnahmebelastung darstellt. Aber Vorab-Information kann helfen. Wir erläutern Ihnen hier, was Intensivstation bedeutet und beantworten wichtige Fragen für diese Ausnahmesituation.

Fragen & Antworten für Besuche in den Intensivbereichen

Blick in den ITS Bereich

Wann kann ich zu Besuch kommen?

Unsere Intensivpflegekräfte sind nicht nur spezialisiert für die Einsätze auf der Intensivstation, sondern auch Ihre ersten Ansprechpartner für Besuche auf der Station. Die Station ist natürlich 24 Stunden besetzt. Nach telefonischer Absprache können Sie Ihren Angehörigen grundsätzlich jederzeit besuchen. Wir empfehlen jedoch Besuche am (späteren) Nachmittag, da vormittags unsere volle Konzentration auf den diagnostischen, pflegerischen Prozessen liegen soll. Auch nachts bitten wir Sie, von Besuchen abzusehen, da eine erholsame Nachtruhe für alle Patienten sehr wichtig und der Genesung zuträglich ist.

Wie läuft der Besuch an der Intensivstation ab?

Bitte geben Sie uns vor einem Besuch möglichst telefonisch Bescheid. An unserer Hauptrezeption können Sie bei Bedarf eine Wegbeschreibung zur Intensivstation erhalten.

Dort angekommen, klingeln Sie bitte und warten auf eine Schwester bzw. einen Pfleger. Hier können auch Wartezeiten auftreten, wenn unser Personal gerade mit einem Notfall beschäftigt ist. Gegebenfalls ist es notwendig, dass Sie Schutzkleidung tragen. Diese liegt dann in den Vorräumen der Intensivbereich bereit. Auf besondere Schutzmaßnahmen weisen Sie unser Mitarbeiter hin, wenn beispielsweise ein Mundschutz getragen werden sollte. Unsere Mitarbeiter geleiten Sie direkt zu Ihrem Angehörigen. 

Bitte vermeiden Sie Besuchsgruppen über drei Personen, um die Beeinträchtigung für die anderen Patienten so gering wie möglich zu halten. Zudem bitten wir grundsätzlich alle Besucher, vor und nach dem Kontakt mit dem Patienten ihre Hände zu desinfizieren. Händedesinfektionsspender finden Sie vor und auf der Station.

Wann kann ich mit einem Arzt sprechen?

Natürlich ist es während Ihres Besuchs auf unserer Intensivstation möglich, mit dem behandelnden Arzt zu sprechen. Sie können sich über den Behandlungsverlauf und den aktuellen Gesundheitszustand Ihres Angehörigen informieren und sind so immer auf dem neusten Stand. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass der Facharzt viele Patienten betreut oder zu einem Notfall abgezogen werden kann und es somit auch hier zu Wartezeiten kommen kann. Am besten ist es, wenn Sie Ihren Wunsch nach einem Arztgespräch vorher telefonisch mit der Station klären, die Mitarbeiter wissen, wann der Arzt verfügbar ist und terminieren gern ein Gespräch für Sie.

Was kann ich zur Intensivstation mitbringen?

Oft kommt ein längerer Aufenthalt in der Klinik unvorbereitet. Sie wollen helfen und Ihrem Angehörigen ein Stückchen "Heimat" bringen. Diese Dinge können zum Beispiel helfen:

  • Bilder der Familie
  • Lieblingsmusik (mit Kopfhörern)
  • Brille, Hörgerät, Waschtasche, Kleidung, Lieblingsparfum

Bitte verzichten Sie aus hygienischen Gründen auf das Mitbringen von Blumen.

Wie Sie uns helfen können

Wir freuen uns über einen festen Ansprechpartner, der uns über wichtige Fragen informiert und außerdem die wesentlichen Informationen zum Zustand des Patienten direkt an die anderen Angehörigen weitergibt. Denn telefonische Auskünfte sind nur begrenzt möglich - schließlich hat die Pflege und Behandlung unserer Patienten absolute Priorität. Wir bitten die Angehörigen unserer Patienten auch, wenn möglich von mehreren Anrufen täglich abzusehen.

Ihre Ansprechpartner

Telefonnummern und wichtiges Stationsinformationen finden Sie auf der jeweiligen Seite der Station, auf der Ihr Angehöriger liegt. Sollten Sie nicht wissen, wohin Sie sich wenden können, dann rufen Sie gern unsere Hauptrezeption an. Die Mitarbeiter verbinden Sie gern weiter. Telefon: 0341 865-865-0

Projekt Intensivtagebuch Auf der Intensivstation benötigten unsere Patienten für eine bestimmte Zeit hochspezialisierte medizinische Therapie, die Ihre lebenswichtigen Organe unterstützt. Mit dem Intensivtagebuch möchten wir es ihnen künftig ermöglichen, die „vergessene“ Zeit der Beatmung und des künstlichen Komas zu verstehen.