Die Betreuung der Patienten erfolgt je nach Notwendigkeit, in monitorisierten oder nicht monitorisierten Einzel- und Doppelzimmern.
Die Stationsärzte sind Fachärzte auf den Gebieten der Anästhesiologie, Allgemeinmedizin, Neurologie oder Innere Medizin. Die Festlegung des qualitativen und quantitativen Behandlungsbedarfs richtet sich nach dem Ausmaß der Defizite und dem notwendigen Therapieumfang, um ein optimales Maß an Wiederteilhabe am Familien- und gesellschaftlichen Leben zu erreichen.
Hierzu ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Medizinern, der Pflege und den therapeutischen Bereichen, wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Physikalische Therapie, Neuropsychologie sowie Musiktherapie notwendig.
Gleichzeitig besteht ein großer Bedarf an Aufklärung und Information der Angehörigen.
Von den Oberärzten des Bereiches werden neben den Stationsvisiten mit Absprachen zur Diagnostik und therapeutischen Maßnahmen, die neurophysiologische und sonographische Diagnostik durchgeführt und die Befundung erstellt.

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Logopädie erfolgen regelmäßige Videoendoskopien als wichtiger Bestandteil einer strukturierten Dysphagietherapie und -diagnostik.

Spastikprophylaxe und Therapie in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Physiotherapie: Neben der medikamentösen Therapie kommen Redressionsgipse zum Einsatz; bei Tetraspastik ggf. Vorbereitung zur Baclofenpumpenimplantation und Botulinumtoxininjektion bei fokaler Spastik.