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Staatssekretärin besucht „Lebensluft“

Staatssekretärin besucht „Lebensluft“

Krefeld

Das Projekt „Lebensluft“ stößt auch im Bundesministerium für Gesundheit auf großes Interesse.

Um langzeitbeatmungspflichtigen Patienten eine neue Perspektive zu geben, haben das Helios Klinikum Krefeld und die AOK Rheinland/Hamburg im Jahr 2016 ein in dieser Form im deutschen Gesundheitswesen einzigartiges Modellprojekt gestartet. Sabine Weiss (MdB), Parlamentarische Staatssekretärin, informierte sich vor Ort über Behandlungspfade, therapeutische Herausforderungen und medizinische Ergebnisse. Sie sprach mit Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften, besuchte die hochspezialisierte Weaning-Unit und lernte die Station „Lebensluft“ sowie betroffene Patienten beim Lungentraining kennen. „Es ist eine großartige Anerkennung für die Leistung des Teams, dass unser Ansatz zur möglichst vollständigen Entwöhnung von der künstlichen Beatmung auf ein wachsendes Interesse stößt“, freut sich Chefarzt Dr. Manuel Streuter, der als Lungenexperte ein Versorgungsmodell entwickelt hat, das diese stationär verlängerte und intensivierte Therapie über den regulären Krankenhausaufenthalt hinaus ermöglicht.

Auf der Station „Lebensluft“ traf Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit,  gemeinsam mit Dr. Marek Nawrocki (Oberarzt), Anne Jasmin Mayer (Stationsleitung), Susanne Hullmann (Leitende Atmungstherapeutin), Kerstin Fischer (Physiotherapeutin) (v.l.) das Team sowie einen Patienten beim Lungentraining. Begleitet wurde sie dabei von Dr. Manuel Streuter (Chefarzt und Initiator des Projekts „Lebensluft“, 3.v.l.), Vanessa Wiese (Referentin Stationäre Versorgung, AOK Rheinland/Hamburg) und Matthias Mohrmann (Mitglied des Vorstandes, AOK Rheinland/Hamburg, rechts).