Deutsche Krebsgesellschaft zeichnet Helios Klinikum Krefeld als Onkologisches Zentrum aus
Pressemitteilung

Deutsche Krebsgesellschaft zeichnet Helios Klinikum Krefeld als Onkologisches Zentrum aus

Krefeld

Nach mehr als anderthalb Jahren Vorbereitung ist das Helios Klinikum Krefeld nun von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) in den kleinen Kreis der Onkologischen Zentren Deutschlands aufgenommen worden.

Der erfolgreiche Zertifizierungsprozess beweist nicht nur, dass Patienten am HOZ, dem Helios Onkologischen Zentrum, ganzheitlich und in allen Phasen der Erkrankung auf höchstem Qualitätsniveau behandelt und versorgt werden: Er hat das multiprofessionelle Team auch eng zusammengeschweißt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit optimiert.

Krebs ist eine Diagnose mit vielen Gesichtern, die einen tiefen Einschnitt im Leben bedeutet und existentielle Sorgen hervorruft. Deshalb nimmt die Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen am Helios Klinikum Krefeld seit vielen Jahren einen zentralen Stellenwert ein. Mit Brustzentrum, Darmkrebszentrum, Gynäkologischem Krebszentrum, Hautkrebszentrum, Kopf-Hals-Tumorzentrum, Lungenkrebszentrum und Prostatakrebszentrum ist der Krefelder Maximalversorger nun das einzige zertifizierte Krebszentrum am Niederrhein, das alle Organzentren umfasst, die von der DKG zertifiziert werden können.

„Der nationale Krebsplan hat unter anderem die Weiterentwicklung der onkologischen Versorgungsstrukturen und eine Qualitätssicherung in Deutschland zum Ziel. Mit der Zertifizierung zum Onkologischen Zentrum nehmen wir diese gesundheitspolitische Verantwortung zur Qualitätssteigerung der onkologischen Behandlung wahr und verbessern die medizinische Versorgung krebskranker Patienten in Krefeld und Umgebung nachhaltig“ erläutert Priv.-Doz. Dr. Christoph Wullstein, Koordinator des HOZ.

Unter dem Dach des HOZ widmen sich die Krebsexperten, die über spezielles Wissen, modernste Geräte und innovative Behandlungsmethoden verfügen, nun noch stärker der interdisziplinären Kooperation. Diese Zusammenarbeit optimiert die Versorgung durch Integration der Bereiche Früherkennung, Diagnostik, operative, radioonkologische und systemische Therapie sowie der Nachsorge. „Unsere Patienten können sich sicher sein, eine umfassende Versorgung nach dem neuesten Stand der Medizin zu erhalten, die nationalen und internationalen Standards entspricht“, unterstreicht Priv.-Doz. Dr. Chalid Assaf, Leiter des HOZ. „Die Standardisierung betrifft unsere Abläufe und Strukturen, bedeutet aber keine Vereinheitlichung der einzelnen Fälle, im Gegenteil: Jede Erkrankung wird individuell bewertet. Dies erfolgt unter anderem in unseren wöchentlichen Tumorkonferenzen, in denen Fälle von verschiedenen Experten diskutiert und bewertet werden. Erst nach einer gemeinsamen Einschätzung erfolgt die personalisierte Therapieplanung.“

Durch die Beteiligung an renommierten wissenschaftlichen Studien ist die Behandlung an vielen Punkten ihrer Zeit ein Stück weit voraus. So können Patienten von neuesten Therapien profitieren, die über das normale Behandlungsangebot weit hinausgehen.

Gleichzeitig steht der von Krebs betroffene Patient mit seinen persönlichen Bedürfnissen im Mittelpunkt der Behandlung, die zahlreiche unterstützende Betreuungsangebote umfasst: Neben der psychoonkologischen Begleitung werden Ernährungsberatung, Physiotherapie, Sozialdienst und Seelsorge bei Bedarf mit eingebunden. Neben der engen Zusammenarbeit mit internen Partnern sorgt auch die Vernetzung mit externen Partnern aus der Region, wie Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten, ambulanten Pflegediensten, Hospizen und Selbsthilfegruppen, für eine optimale Therapie in allen Phasen der Erkrankung.

„Die DKG-Zertifizierung bestätigt, dass unsere Krebstherapie den aktuellen Ansprüchen an alle großen Krebszentren in Deutschland entspricht – und zwar in vollem Umfang. Wir haben aber auch gelernt, dass der Prozess nicht mit der Zertifizierung endet, sondern eine immerwährende Herausforderung ist: Nach der Zertifizierung ist vor der Re-Zertifizierung. Dieses hohe Niveau zu halten und noch weiterzuentwickeln ist eine Verpflichtung, die wir für unsere Patienten gerne eingehen“, unterstreicht Klinikgeschäftsführer Alexander Holubars.

 

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Marina Dorsch
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