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Leistung

Supportivtherapie

Die Behandlung von Krebs kann Nebenwirkungen verursachen. Mithilfe unterstützender Maßnahmen können diese minimiert werden, so dass der Heilungsprozess besser gelingt.

Viele an einem Tumor erkrankte Menschen leiden an leichter Ermüdbarkeit und Appetitmangel. Befindet sich der Tumor im Kopf-Hals-Bereich oder in der Speiseröhre, so ist die Nahrungsaufnahme in einigen Fällen durch Engstellen im Rachen oder der Speiseröhre erschwert. Hinzu können Entzündungen der Schluckwege kommen, falls diese im Bestrahlungsfeld liegen.

Auch eine starke Gewichtsabnahme als Folge dieser Erkrankungen und Behandlungen beeinträchtigt die Fähigkeit des Körpers, die Tumorerkrankung zu bekämpfen. Der Körper benötigt Unterstützung.

  • Um eine stärkere Gewichtsabnahme zu verhindern, werden zunächst spezielle trinkbare Nährlösungen eingesetzt ("Astronautenkost").
  • Tritt daraufhin keine Besserung ein wird der natürliche Ernährungsweg umgangen, indem ein direkter Zugang zur Sondenernährung in den Magen gelegt wird (PEG).
  • Zusätzlich wird zu Infusionszwecken (Nährlösungen, Chemotherapie) durch die Gefäßchirurgen häufig auch ein spezieller Zugang in eine große Vene unterhalb des Schlüsselbeins gelegt (PORT). Dies erfolgt unter einer örtlichen Betäubung. So können geplante Behandlungen in voller Dosis und ohne Zeitverzögerung durchgeführt werden.

Ambulanz der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie

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