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Myom-Embolisation

Myom-Embolisation

Es muss nicht immer eine Operation sein: Ein minimalinvasives Verfahren in der Radiologie – die sogenannte Embolisation – lässt Knoten in der Gebärmutter schrumpfen.

Die arterielle Embolisation zählt zu den neueren Therapieformen bei Myomen. Bei dieser Methode wird das Myome von der Blutzufuhr abgeschnitten. Es „verhungert“.

Gewebe schrumpfen

Unter Röntgenkontrolle führen wir dafür einen Katheter mit einem Durchmesser von weniger als einem Millimeter durch die Blutgefäße zu der Arterie vor, die das Myom mit Blut versorgt. Anschließend wird das Blutgefäß mit winzig kleinen Kunststoffkügelchen verschlossen (embolisiert). Innerhalb weniger Monate schrumpft das Myom.

Abb. 1: Darstellung eines stark durchbluteten Myoms vor der Embolisation mit Beschwerden für die Patientin.

Abb. 2: Kontrollbild des Myoms nach erfolgter Embolisation. Aufgrund des reduzierten Blutzufluss kommt es zu einer deutlichen Schrumpfung des Myoms mit Abnahme der Beschwerden.

Vorteile der Myom-Embolisation

Die Gebärmutter wird bei diesem minimalinvasiven Verfahren geschont und erhalten. Der Eingriff wird durch unsere Experten der interventionellen Radiologen durchgeführt und erfolgt unter örtlicher Betäubung der Leiste. Eine belastende Vollnarkose oder ein Bauchschnitt sind nicht erforderlich; der stationäre Aufenthalt gestaltet sich dementsprechend kurz.

Prof. Katoh und Dr. Schott stehen für eine Beratung gerne zur Verfügung
Gerne beraten unsere Experten Prof. Katoh und Dr. Schott Sie persönlich. Sie erreichen uns telefonisch unter der 02151 32-2561.

 

In Zusammenarbeit mit der Frauenklinik bieten wir Ihnen eine interdisziplinäre Myom-Sprechzeit an.

Interdisziplinäre Myom-Sprechzeit

Telefon

(02151) 32-2243

Öffnungszeiten

Montag von 9-15 Uhr sowie nach Terminvereinbarung