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Für den Ernstfall erfüllen wir die höchste Versorgungsstufe

Während der Rettungswagen oder Hubschrauber noch auf dem Weg ist, versammelt sich hier ein perfekt eingespieltes Team aus Anästhesisten, Unfall-, Bauch- und Neurochirurgen, das bei Ankunft schwerverletzter Patienten bereitsteht.

Bis zu zwei Schwerverletzte können zeitgleich in speziell eingerichteten Schockräumen behandelt werden. Während das Anästhesisten-Team Atmung und Kreislauf überwacht, erfolgt zeitgleich die Akutversorgung durch das chirurgische Team. Eine computertomographische "Schockraumspirale" durchleuchtet den Patienten vom Kopf bis zu den Oberschenkeln und erkennt innerhalb weniger Sekunden Knochenbrüche und innere Blutungen. Danach entscheidet das Ärzteteam die Dringlichkeit und Reihenfolge der nächsten Behandlungsschritte.

Im TraumaNetzwerk Düsseldorf übernimmt das Helios Klinikum Krefeld eine Leitfunktion. Für schwere Fälle bestehen Absprachen zwischen den umliegenden Krankenhäusern und den beiden überregionalen Traumazentren der Uniklinik Düsseldorf und des Helios Klinikum Krefeld, die eine sofortige Hilfestellung oder Übernahme eines polytraumatisierten Patienten innerhalb von max. 30 Minuten garantieren. Für schwerstverletzte Unfallopfer bedeutet dies einen schnelleren Transport in eine optimal vorbereitete Klinik. Denn oftmals werden in den ersten Stunden nach einem Unfall die Weichen für den weiteren Behandlungserfolg gestellt.

Sowohl die Schockräume (spezielle Behandlungsräume zur Erstversorgung polytraumatisierter Patienten) als auch die medizinische Infrastruktur am Helios Klinikum Krefeld sind so aufwändig ausgestattet, dass sie die Voraussetzungen für die höchste Zertifizierungsstufe erfüllen. Damit ist es eines von insgesamt zwei in der Region durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. zertifizierten überregionalen Traumazentren.