Coronavirus: Hinweise und Besuchsregelung –> alle Infos

Medikamentöse Therapie von Hirntumoren

Medikamentöse Therapien sind ein wichtiger Bestandteil der neuroonkologischen Behandlung.

Bei aggressiven hirneigenen Tumoren ist vor allem die Nachbehandlung mittels konventioneller zytostatischer Therapien (bekannt als Chemotherapie) von Bedeutung. In Abhängigkeit von dem genauen Gewebsbefund und dem Ursprungstumor ist bei einigen Hirnmetastasen auch eine sogenannte Immuntherapie möglich.

Üblicherweise werden die Medikamente in Tablettenform oder als Infusion verabreicht, in sehr seltenen Fällen erfolgt die Gabe von Medikamenten direkt in das Nervenwasser.

Ob eine medikamentöse Tumortherapie – als Alternative oder in Ergänzung zu anderen Behandlungen – notwendig ist, besprechen wir für jeden Patienten individuell im Expertenteam -> Tumorboard.

Die medikamentöse Behandlung wird in den meisten Fällen ambulant in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Internistische Onkologie, der Klinik für Strahlentherapie oder der Klinik für Neurologie durchgeführt.