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Mehr Sicherheit für Ihr Kind: Unsere Neugeborenen-Vorsorge

Mehr Sicherheit für Ihr Kind: Unsere Neugeborenen-Vorsorge

Wir bieten Ihnen sowohl die Standard-Vorsorge, wie auch zusätzliche Untersuchungen an, mit denen Sie Ihr Kind sinnvoll schützen können.

Heute lassen sich selbst verborgene Gesundheitsstörungen frühzeitig feststellen und behandeln. Dazu dienen die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Standard-Vorsorgeuntersuchungen.

Unter dem Motto ‚sicher & individuell‘ verfolgen wir bei Helios ein besonderes Konzept, um die Sicherheit von Mutter und Kind zu erhöhen. Darum bieten wir folgende Untersuchungen zum Schutz Ihres Babys an:

Neugeborenenscreening

Hier werden am 2. Lebenstag mehrere Blutstropfen auf einer Filterpapierkarte an ein zentrales Labor (Screening-Labor) verschickt. Dort wird das Blut Ihres Kindes auf 15 verschiedene  angeborene Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen untersucht. Gefährliche Störungen können wir so rechtzeitig feststellen, um Folgeschäden zu vermeiden. Seit 2016 wird zusätzlich ein Screening auf Mukoviszidose  angeboten.

Neugeborenen-Hörscreening

Hörstörungen bei Kindern wurden bislang häufig erst nach dem Spracherwerb entdeckt – und damit viel zu spät. Um sie früher feststellen und behandeln zu können, bieten alle Helios Kliniken seit 2000 ein Hörscreening für Neugeborene an. Seit 2009 ist dieses Verfahren zur Früherkennung deutschlandweit eine anerkannte Krankenkassenleistung.

Bei der Untersuchung messen wir die otoakustischen Emissionen (OAE) Ihres Kindes, also die Signale, die das Ohr selbst aussendet. Sollten besondere Risiken bei Ihrem Kind vorliegen oder das Ergebnis der Hörprüfung auffällig oder zweifelhaft sein, werden zusätzlich erweiterte Untersuchungen vorgenommen. Wird dabei eine Hörschädigung diagnostiziert, bieten wir bei uns alle modernen Möglichkeiten der Therapie.

Neugeborenen-Herzfehlerscreening

Nicht alle Herzprobleme werden bei der körperlichen Untersuchung des Neugeborenen rechtzeitig entdeckt. Mit einer einfachen und schmerzlosen Messung des Sauerstoffgehalts im Blut (Pulsoxymetrie) können wir Hinweise auf kritische Herzfehler bereits frühzeitig erkennen.

Bei auffälligen Befunden erfolgt kurzfristig eine Untersuchung durch den Kinderarzt, der bei Bedarf eine  Herz-Ultraschalluntersuchung des Neugeborenen (Echokardiographie) veranlasst. Notwendige Behandlungsmaßnahmen können so umgehend eingeleitet werden.

Untersuchung der Hüftgelenke

Pflicht ist die sonographische Untersuchung der Hüftgelenke erst bei der Vorsorge-Untersuchung U3 (4. bis 6. Lebenswoche). Bei Neugeborenen mit erhöhtem Risiko für eine Hüftentwicklungsstörung (z.B. Fälle in der Familie) führen wir die Screening-Sonographie der Hüften bereits in den ersten Lebenstagen durch, um eine Therapie, wenn nötig, so früh wie möglich einleiten zu können.

Weitere Ultraschalluntersuchungen

Sind bei Ihrem Kind bereits vor der Geburt auffällige Untersuchungsergebnisse festgestellt worden oder besteht ein familiäres Risiko, führen wir gezielt zusätzliche Ultraschalluntersuchungen durch. Gleiches gilt für erstmals nach der Geburt festgestellte Auffälligkeiten.

Bilirubinmessung

Bilirubin ist das Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs. Nach der Geburt ist die Leber noch nicht in der Lage, Bilirubin ausreichend abzubauen und auszuscheiden. Steigt der Bilirubin-Spiegel zu stark an, kann sich der Farbstoff im Gehirn ablagern und Schäden hervorrufen.

Wir überprüfen den Bilirubin-Gehalt des Blutes zunächst ohne Ihrem Neugeborenen Blut abzunehmen. Eine Blutentnahme wird nur bei sehr hohen Werten erforderlich.

Kontakt

Dr. med. Peter Heister

Leitender Oberarzt der Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Peter Heister

E-Mail

Telefon

(02151) 32-2335
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