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Gesunde Ernährung während der Schwangerschaft

Gesunde Ernährung während der Schwangerschaft

Der alte Grundsatz, für zwei zu essen, stimmt nicht mehr. Auf eine bewusste, ausgewogene Ernährung kommt es in der Schwangerschaft an. Zahlreiche Tipps erhalten Sie hier.

Sie sollten nicht für zwei essen, sondern sich (noch) bewusster ernähren als vorher. Selbst in der zweiten Schwangerschaftshälfte brauchen Sie nur 200 bis 300 Kilokalorien mehr pro Tag (das entspricht z.B. 2 bis 3 Bananen). Dabei sollten Sie die Kohlehydratzufuhr etwas erhöhen, wählen sie hierfür hochwertige Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Kartoffeln, Obst und Gemüse. Wichtig ist es, gleich zu Beginn der Schwangerschaft die Zufuhr von Eiweiß zu erhöhen. Dieses braucht Ihr Ungeborenes für den Aufbau von Muskeln und Organen. Mindestens die Hälfte sollte dabei aus pflanzlichen Quellen stammen. Hier sind Milchprodukte, Fisch, mageres Fleisch und Hülsenfrüchte besonders geeignet. Auf Salz sollten Sie nicht verzichten, etwa ein Teelöffel (denken Sie auch an den Salzgehalt von Fertigprodukten) pro Tag ist wichtig für Sie! Dies gilt auch, wenn Sie zum Beispiel Ödeme haben.
 
Bitte denken Sie daran, ausreichend zu trinken, empfohlen werden etwa 2 Liter pro Tag. Mineralwasser, Kräutertee oder verdünnte Säfte sind besonders geeignet. Mehr als 3 Tassen Kaffee pro Tag erhöhen das Risiko einer Fehlgeburt und können das Geburtsgewicht Ihres Kindes verringern. Getränke, die Chinin enthalten wie Tonic Water oder Bitter Lemon, bitte nur in geringen Mengen genießen.

Was Sie (vollständig) meiden sollten

  • Alkohol: Dieser ist absolut verboten, da Sie damit Ihr Kind in hohem Maße schädigen.
  • Rohes Fleisch und Fisch (Sushi) und Rohmilchprodukte: Hierbei ist Vorsicht geboten. Dadurch können Sie Ihr Kind mit Listerien (Bakterien) anstecken, die eine Fehlgeburt verursachen können.
    Eine weitere Gefahr geht vom Erreger der Toxoplasmose aus, der vor allem durch rohes (Mett) oder nicht vollständig durchgegartes Schweinefleisch übertragen werden kann. Meiden sollten Sie außerdem Innereien, da diese oft mit Schwermetallen belastet sind und für das Neugeborene zu hohe Mengen an Vitamin A enthalten.
  • Essen Sie grundsätzlich möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel, meiden Sie dagegen Fast-Food- und Fertig-Gerichte, da diese oft viele künstliche Aroma- und Zusatzstoffe enthalten.