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Wissen

Knochenbrüche bei Kindern

Knochenbrüche können schnell passieren. Doch wie sehen die Behandlung und der weitere Heilungsverlauf bei Kindern und Jugendlichen aus? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen.

Zur Behandlung reicht es in den meisten Fällen einen Gips anzulegen, ggf. gibt es bei uns die Möglichkeit der operativen Versorgung. Wir besprechen mit Ihnen genau, welche Option im Fall Ihres Kindes die bestmögliche Therapie ist. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Knochenbruchversorgung bei Kindern anders durchgeführt wird als bei Erwachsenen.

Ruhigstellung

Wenn ein Arm oder ein Bein ruhiggestellt wird, so dauert es einige Zeit bis die volle Beweglichkeit nach der Ruhigstellung wieder erreicht ist. Als Faustformel gilt: Pro Woche Ruhigstellung braucht es ca. einen Monat Bewegungsaufbau.

Gipsarten

Bei Kindern gibt es Möglichkeiten zur Ruhigstellung eines Bruchs, die im Erwachsenenbereich eher unbekannt sind wie der Gips des Armes mit gebeugter Hand oder die Armschlinge, die das Handgelenk knapp unter dem Kinn befestigt. Diese Maßnahmen sind bei Kindern und Jugendlichen gut untersucht und ermöglichen optimale Heilungschancen.

Physiotherapie

Eine Physiotherapie ist im Falle eines Knochenbruchs bei Kindern und Jugendlichen in der Regel nicht erforderlich. Kinder und Jugendliche haben einen spielerischen Bewegungsdrang und überfordern den Bruch im Heilungsverlauf normalerweise nicht. Bei Unsicherheiten können Sie sich gerne zu einer Verlaufskontrolle in unserer Sprechzeit vorstellen.

Entfernung von Metallimplantaten

Eingebrachte Metallimplantate werden immer unter einer kurzen Narkose entfernt, bei Drähten, die aus der Haut herausstehen ist keine Narkose notwendig. Die Entfernung des Metallimplantats erfolgt üblicherweise zwei Wochen bis sechs Monate nach der Behandlung.