Coronavirus: Hinweise und Besuchsregelung: –> alle Infos

Wozu ist Ohrenschmalz eigentlich gut?

Wozu ist Ohrenschmalz eigentlich gut?

Der menschliche Körper ist ein wahres Wunderwerk der Natur. Auf dieser Seite erläutert Dr. Bert unseren kleinen Lesern, wozu das fettige gelb-braune Sekret in den Gehörgängen gut ist.

Alle Säugetiere haben Ohrenschmalz, also nicht nur Menschen, sondern auch Elefanten, Hunde oder Delphine. Es wird in eigenen Schmalzdrüsen produziert und übernimmt wichtige Aufgaben: So pflegt es die Haut im Gehörgang, reinigt sie von Staub, Schmutz und Hautteilchen. Außerdem schützt es die Haut vor Bakterien und macht es Insekten ungemütlich, so dass diese keine Lust verspüren, ins Ohr hinein zu krabbeln.

Bei manchen Menschen wird zu viel Ohrenschmalz produziert, was dazu führt, dass die Gehörgänge schneller verstopfen. Dann werden gerne die weit verbreiteten Wattestäbchen zu Hilfe genommen. Doch diese schieben den Ohrenschmalz nur weiter ins Ohr hinein. Irgendwann muss dann der Hals-Nasen-Ohren-Arzt helfen und das Sekret mit Hilfe eines Mikroskops entfernen. Besser ist, die Ohrmuschel lediglich mit einem feuchten Tuch leicht auszuwischen. Nicht umsonst raten Hals-Nasen-Ohren-Ärzte im Spaß: „Die Ohren reinigt man mit dem Ellenbogen, aber nur so weit, wie man reinkommt.“

Euer Dr. Bert
… in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Rudolf Leuwer, Chefarzt der Hals-Nasen-Ohren-Klinik.