Corona: Hinweise, Test- und Impfzentrum –> alle Infos

Leistung

Therapiemöglichkeiten beim hellen Hautkrebs

Heller Hautkrebs ist weit häufiger als schwarzer. Wird er frühzeitig erkannt, ist er sehr gut behandel- und fast immer heilbar. Doch: Auch wenn der helle Hautkrebs nicht so bedrohlich wie der schwarze Hautkrebs ist, sollte er immer ernst genommen werden.

Der Begriff heller Hautkrebs umfasst zwei verschiedene Hauttumor-Erkrankungen: das Basalzellkarzinom, auch Basaliom genannt, das am häufigsten vorkommt, und das Plattenepithelkarzinom. Beide Tumorarten finden sich meist auf Körperstellen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. UV-Strahlung ist damit die häufigste Ursache in der Entstehung.

Besonders häufig wird die Diagnose aktinische Keratose gestellt, auch als Hornschwiele bekannt. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe von hellem Hautkrebs. Diese Veränderungen entstehen ausschließlich an Hautpartien, die regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind.

Unser Behandlungsangebot

Die effektivste Behandlungsform ist die photodynamische Therapie, kurz PDT. Hierbei wird das veränderte Gewebe (Krebsvorstufe) mit sichtbarem Licht in Kombination mit lichtsensibilisierenden Substanzen bekämpft. Behandelt man die Hornschwielen nicht, wachsen sie weiter zu einem Plattenepithelkarzinom.

Ein Plattenepithelkarzinom muss immer operiert werden. Da es nahezu nie streut, ist die Prognose für die Patienten sehr gut. Auch das Basalzellkarzinom muss entfernt werden, insbesondere wenn es sich um tiefergehende Tumoren handelt. Bei oberflächlichen Tumoren setzen wir alternativ eine PDT sowie spezielle Cremes ein.

Heller Hautkrebs bildet nur selten und erst in späten Stadien Metastasen. Bei Tumoren in einem sehr weit fortgeschrittenen Stadium stehen strahlentherapeutische oder medikamentöse Therapien bereit.