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Venöse Thrombose: Blutverschluss der tiefen Venen

Die meisten venösen Thrombosen treten im Zusammenhang mit einer akuten Erkrankung auf. Längeres Liegen, Operationen und Erkrankungen, die die Blutgerinnung begünstigen, zählen zu den wesentlichen Risikofaktoren. Manche venösen Thrombosen treten aber auch bei völliger Gesundheit auf.

In den Venen fließt das Blut sehr langsam und kann leicht gerinnen. Verschließt ein Blutgerinnsel eine Bein- oder Beckenvene kommt es aufgrund des unterbundenen Blutflusses zu einer Stauung. Betroffene klagen über das typische Schweregefühl in den Beinen sowie Schmerzen und Schwellungen.

Komplikationen einer Thrombose

Bleibt eine Thrombose unbehandelt, kann sie ernsthafte Komplikationen mit sich bringen:

  • Gerinnsel, die sich ablösen, gelangen mit dem Blutstrom in die Lungengefäße, und verursachen eine Lungenembolie, die sich schnell zu einem lebensbedrohlichen Krankheitsbild entwickeln kann.
  • Kommt es zu einem "postthrombotischen Syndrom", treten aufgrund der Rückflussstauung dauerhafte Schädigungen der Venen in den Beinen oder Armen auf. Im weiteren Verlauf sieht man braune Hautverfärbungen. Nach kleineren Verletzungen kommt es oft zu Wundheilungsstörungen bis hin zu einem offenen Unterschenkelgeschwür.

Erkennen und behandeln

Unser Team ist auf die Diagnose und Behandlung venöser Thrombosen spezialisiert und behandelt sowohl die akute Thrombose als auch das postthrombotische Syndrom als Folgeerkrankung der venösen Thrombose.

Nach einer detaillierten Erhebung Ihrer medizinischen Vorgeschichte und einer gründlichen Untersuchung (Anamnese) ermitteln wir mithilfe weiterer diagnostischer Verfahren genau die Ursache für Ihre Beschwerden. Oberstes Ziel ist es, im Fall einer akuten Thrombose sofortige Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Abhängig vom Ausmaß der Thrombose und Ihren Beschwerden ist eine ambulante oder stationäre Behandlung erforderlich. Unsere Hämostaseologen (spezialisierte Ärzte zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen) beraten Sie über die Auswahl des richtigen Medikamentes zur Blutverdünnung bis hin zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulans). Zudem leiten wir eine geeignete Kompressionstherapie ein. Falls notwendig führen wir weitere Untersuchungen zur Klärung der Ursache Ihrer Beschwerden durch.