Leistung

Allgemeinchirurgie

Ein Leistenbruch, eine Gallenblasenentfernung oder eine Operation bei krankhaftem Sodbrennen. Alle diese Eingriffe gehören in das Spektrum der Allgemeinchirurgie.

Innerhalb der Allgemeinchirurgie bieten wir Ihnen bewährte Operationsverfahren an, die wir sehr häufig und mit besten Ergebnissen durchführen. Die meisten dieser Eingriffe führen wir mittels minimalinvasiver Techniken („Schlüsselloch-OP“) durch, um die Belastung für unsere Patienten so gering wie möglich zu halten.

Bei jedem vierten Gallensteinträger machen sich die steinigen Gebilde im Laufe seines Lebens bemerkbar. Gallensteine können den Ausgang der Gallenblase blockieren und zu Koliken mit krampfartigen Schmerzen führen oder in den Gallengang wandern, dort steckenbleiben und eine Infektion verursachen. In diesen Fällen hat sich die operative Entfernung der Gallenblase mit ihrem steinigen Inhalt im Rahmen einer Bauchspiegelung bewährt.

Die Gallenblasenentfernung wird in Deutschland jährlich rund 200.000 Mal durchgeführt. In unserer Klinik nehmen wir den Eingriff standardmäßig als Schlüsselloch-OP vor (über 99 Prozent). Komplikationen treten so gut wie keine auf. Da das Operationsverfahren sehr schonend ist, können Sie meist bereits am zweiten Tag nach dem Eingriff bei Wohlbefinden nach Hause entlassen werden.

Ein Bauchwandbruch (Hernie) macht sich dadurch bemerkbar, dass sich Fettgewebe oder gegebenenfalls eine Darmschlinge durch eine Schwachstelle (Bruchpforte) im Bereich der Bauchdecke oder Leiste vorwölbt. Betroffene klagen häufig über eine Schwellung oder auch lokale Schmerzen. Da Brüche nicht von alleine heilen bzw. sich weiter vergrößern können, ist eine Operation in der Regel unumgänglich.

In unserer Klinik führen wir die Hernienchirurgie standardmäßig minimalinvasiv durch. Dabei verwenden wir in den meisten Fällen ein Kunststoffnetz, um die Bruchstelle zu verstärken und dadurch ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Wir beraten Sie ausführlich zu den unterschiedlichen operativen Möglichkeiten und empfehlen Ihnen – je nach Diagnose und vorliegenden Umständen (zum Beispiel Voroperationen, Größe und Lokalisation der Bruchpforte) – ein bestimmtes Verfahren. Je nach Eingriff können Sie bei Wohlbefinden ab dem zweiten Tag nach Hause entlassen werden, allerdings sollte ausreichende Zeit zur Verfestigung und Stabilisierung des Bruches eingerechnet werden.

Die häufigste Ursache für Sodbrennen ist eine Schwächung des Schließmuskels zwischen dem Magen und der Speiseröhre, meist durch einen Zwerchfellbruch hervorgerufen. Oft reicht es schon, wenn der Patient sich bückt, um den Rückfluss der Magensäure in die untere Speiseröhre auszulösen. Betroffene beklagen häufig Sodbrennen, sauren Geschmack bis hin zu Schmerzen hinter dem Brustbein.

Wenn die Symptome medikamentös nicht behoben werden können, bieten wir Ihnen die Abklärung einer operativen Behandlung an. Wir nutzen ein minimalinvasives Verfahren (Fundoplicatio), um den geschwächten Schließmuskel zu verstärken. Ab dem ersten Tag nach der Operation sind Sie beschwerdefrei. Da die Nahrungsaufnahme langsam gesteigert werden muss, können Sie nach etwa nach vier Tagen bei Wohlbefinden nach Hause entlassen werden.

Ebenso fallen die Entfernung von Geschwulsten des Weichgewebes und Abszesse sowie die Implantation von Portkathetern – zum Beispiel zur Chemotherapie bei einer Krebserkrankung – in das Spektrum der Allgemeinchirurgie.

Wir beraten Sie persönlich

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch und besprechen mit Ihnen ausführlich das vorliegende Krankheitsbild, die unterschiedlichen operativen Möglichkeiten und unsere Therapieempfehlung.

Allgemeine chirurgische Sprechzeit

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