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Zertifiziertes Hernienzentrum an der Helios Klinik Köthen
Pressemitteilung

Zertifiziertes Hernienzentrum an der Helios Klinik Köthen

Köthen

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Helios Klinik Köthen wurde von der Deutschen Gesellschaft für Hernienchirurgie (DHG) als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert. Dieser Zertifizierung des Fachverbandes liegen strenge Kriterien zugrunde und bescheinigen der Köthener Klinik somit höchste Qualität in der Operation von Leisten-, Nabel- und Bauchwandbrüchen.

Hernien sind eine weit verbreitete Erkrankung, die zu erheblichen Beschwerden führen können. So sind etwa 27 Prozent der Männer und drei Prozent der Frauen im Laufe ihres Lebens von einem Leistenbruch betroffen. Man unterscheidet Eingeweidebrüche mit angeborener oder erworbener Lücke in der Bauchwand oder dem Zwerchfell, durch die das Bauchfell, gegebenenfalls mit Eingeweideanteilen, vordringt. Die Erkrankung kann Kinder sowie Erwachsene jeden Alters treffen und wird zumeist durch eine Operation therapiert.

Das Hernienzentrum der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Helios Klinik Köthen wurde während eines eintägigen Audits Anfang des Jahres auf „Herz und Nieren“ geprüft und erhielt die Bescheinigung, dass es die hohen Qualitätsanforderungen der der Deutschen Gesellschaft für Hernienchirurgie (DHG) nachweislich erfüllt.

 

 

Denn nur, wenn wir unsere Qualität überprüfen, können wir unsere Behandlung immer weiter verbessern.

Prof. Dr. med. Brigitte Kipfmüller, Chefärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in der Helios Klinik Köthen

„Jetzt wurde uns bescheinigt, dass wir bei der Hernienversorgung auf sehr hohem Niveau arbeiten.“ Das Team von Prof. Dr. med. Brigitte Kipfmüller operiert pro Jahr weit über 200 Patienten mit Bauchwandbrüchen aller Art – vom einfachen Leistenbruch bis zur komplexen Operation und in jedem Alter. Die Hernien-Operationen werden in den meisten Fällen mit minimal-invasiver Technik ausgeführt. Neben der Chefärztin sind die zwei Oberärzte Olaf Mues und Cesar Joao als Hauptoperateure tätig. Sie alle verfügen über langjährige Operationserfahrung in der Hernienchirurgie, sind Mitglieder der Fachgesellschaften und nehmen regelmäßig an Fortbildungen sowie Hospitationen zum Thema Hernien teil.

Entscheidend für die erfolgreiche Zertifizierung der Klinik als Hernienzentrum ist neben der Expertise im OP die umfassende Dokumentation der im Haus vorgenommenen Eingriffe. „Im Rahmen der Behandlung erfassen wir, nach vorherigem Einverständnis der Patienten, vollständig anonymisierte wichtige Patientendaten und Informationen zum Ablauf der Operation sowie dem stationären Aufenthalt“, sagt Prof. Dr. med. Brigitte Kipfmüller. Des Weiteren finden Kontrolluntersuchungen in einer eigens dafür eingerichteten Hernien-Sprechstunde sowie regelmäßige Befragungen bezüglich der postoperativen Lebensqualität und eventuell aufgetretener Probleme nach einem, nach fünf und nach zehn Jahren statt. „Dies garantiert unseren Patienten einen höchstmöglichen Standard der Behandlungsqualität und ermöglicht uns, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Hierdurch kann die Therapie künftig noch weiter verbessert werden“, so Prof. Dr. med. Brigitte Kipfmüller.

Klinikgeschäftsführer Florian Kell sagt: „Ich freue mich sehr über die Zertifizierung zum Hernienzentrum und gratuliere dem gesamten Team der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie zu dieser Auszeichnung.“

Stephanie Seiler

Referentin PR/Marketing
Stephanie Seiler

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Die Helios Klinik Köthen ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Klinik hat ein zertifiziertes Traumazentrum und ein zertifiziertes Endo-Prothetik-Zentrum. In der modernen Geburtsabteilung kommen jedes Jahr rund 450 Kinder zur Welt. Über 400 Mitarbeiter versorgen jährlich 11.000 stationäre und ca. 13.000 ambulante Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.