Vortrag des Eltern-Kind-Zentrums im Februar: Stillen im Wandel der Zeit
Pressemitteilung

Vortrag des Eltern-Kind-Zentrums im Februar: Stillen im Wandel der Zeit

Köthen

Gerade frischgebackene Mütter stellen sich viele Fragen, wenn es um das Thema Stillen geht: Wie stille ich richtig? Warum sollte ich stillen und wie oft? Was mache ich, wenn es nicht klappt? Diesen Fragen widmet sich Dr. med. Daniela Kreft, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am 21. Februar um 17 Uhr im Rahmen des Vortrags „Stillen im Wandel der Zeit“ in der Helios Klinik Köthen. Eingeladen sind stillende Eltern aber auch Schwangere, die sich bereits im Vorfeld über das Stillen informieren möchten.

Die Geschichte des Stillens weist interessante Entwicklungen auf. So galt es beispielsweise im Mittelalter bei den Frauen von Stand als unschicklich seinem Kind die Brust zu geben und sie überließen das Stillen den Ammen. Mit der Erfindung des Trockenmilchpulvers im 19. Jahrhundert wurden immer mehr Babys mit Flaschen- statt Muttermilch ernährt. Im neuen Jahrtausend hat sich der Trend allerdings umgekehrt: Stillen ist wieder populär und wird von den meisten Ärzten, Hebammen und Biologen empfohlen. Denn die Muttermilch enthält alle überlebenswichtigen Nährstoffe in der richtigen Zusammensetzung. Daher bietet das Stillen die bestmögliche Ernährung des Babys in den ersten Lebensmonaten.

Doch Stillen bedeutet nicht nur „den Hunger stillen", sondern befriedigt außerdem das Bedürfnis nach Wärme und Zuneigung, schützt das Neugeborene vor Infektionen und mindert das Auftreten von Allergien. Auch für die Mutter bietet das Stillen ihres Babys einige Vorteile. „Durch das Stillen bildet sich die Gebärmutter besser zurück und es treten weniger Blutungen auf. Zudem wird die Rückbildung des gesamten Körpers beim Stillen auf natürliche Weise unterstützt“, erklärt Dr. med. Daniela Kreft, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gleichzeitig stärkt Stillen die Mutter-Kind-Beziehung, das sogenannte Bonding. Der direkte Hautkontakt mit der Mutter schafft Vertrauen und bietet ein sicheres Umfeld. Umgekehrt hat das Bonding auch Auswirkungen auf die Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind. Es unterstützt frühes und effektives Stillverhalten, eine stabilere Körpertemperatur und sorgt für eine bessere Atmung des Babys.

Doch richtiges Stillen will gelernt sein: Viele Frauen haben anfangs Probleme, ihr Baby richtig anzulegen oder empfinden das Stillen als schmerzhaft. Auch können während der Stillzeit Probleme wie unkontrolliertes Fließen der Milch oder Milchstau auftreten. „Wichtig ist, sich von solchen Problemen nicht verunsichern zu lassen“, sagt Dr. med. Daniela Kreft. „Unser Hebammen-Team bietet frischgebackenen Müttern auf unserer Wochenstation zu jeder Zeit Stillberatung an und überprüft regelmäßig die Trinkmengen der Neugeborenen“.

Viele interessante Fakten und Informationen sowie Tipps rund ums Thema Stillen gibt Frau Dr. med. Daniela Kreft im Rahmen der Vortragsreihe des Eltern-Kind-Zentrums am 21. Februar um 17 Uhr im Raum D165 (1. OG) weiter. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Das Eltern-Kind-Zentrum der Helios Klinik Köthen lädt regelmäßig zu Vorträgen rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und die junge Familie ein. In allgemein verständlichen Vorträgen geben die Mediziner sowie Hebammen Auskunft zu aktuellen Themen und Fragestellungen, die werdende und frisch gebackene Eltern beschäftigen. Alle Experten stehen im Anschluss gerne für Fragen zu Verfügung.

Stephanie Seiler

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Stephanie Seiler

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Die Helios Klinik Köthen ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Klinik hat ein zertifiziertes Traumazentrum und ein zertifiziertes EndoProthetikZentrum. In der modernen Geburtsabteilung kommen jedes Jahr rund 500 Kinder zur Welt. Über 400 Mitarbeiter versorgen jährlich 11.000 stationäre und ca. 13.000 ambulante Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.