Corona-Virus | Auf einen Blick

Unsere aktuellen Besuchsregelungen in der Helios Klinik Köthen

Es gilt:

  • 1 Besucher pro Tag pro Patient
  •  Besuchszeiten: 10-11 Uhr und 16-17 Uhr
  •  Einhalten der Basishygiene
  •  Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutz

Wichtige Informationen, Links, Tipps, Regelungen und Hinweise finden Sie hier.

Übung für den Ernstfall
Pressemitteilung

Übung für den Ernstfall

Köthen

Im Kreistagssaal der Landesverwaltung Anhalt-Bitterfeld bricht während einer Veranstaltung ein Brand aus und es kommt zur Panik. Die 20 teils schwerstverletzten Personen werden durch den Rettungsdienst zur Versorgung in die Köthener Klinik gebracht. Ein Szenario, das zum Glück nur gestellt und Teil einer großen Notfallübung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und der Helios Klinik Köthen war, welche am 6. April 2019 in Köthen stattfand.

Die vom Landkreises Anhalt-Bitterfeld am Landkreisamt für die Ausbildung des Rettungsdienstes organisierte Übung stellte einen Katastrophenfall mit vielen Schwerverletzten nach. Man spricht dann von einem MANV – einem Massenanfall von Verletzten. „Ein solches Szenario ist für uns als Klinik eine besonders herausfordernde Situation. Diese ist nur zu bewältigen, wenn alle Berufsgruppen in der Klinik als Team zusammenarbeiten und das muss geübt werden. Die Helios Klinik Köthen hat sich deshalb entschlossen, eine gemeinsame Übung mit dem Landkreis zu organisieren und diese als Übungsgelegenheit zu nutzen. Bei einem realen Katastrophenfall greift ein vorher definierter Alarm- und Einsatzplan, den wir im letzten Jahr für unsere Klinik neu überarbeitet haben. Eine Vorschrift zur Beübung eines solchen Plans gibt es in Sachsen-Anhalt zwar nicht, aber wir als Klinik sehen hier eine Notwendigkeit und auch eine Verpflichtung gegenüber der Bevölkerung“, erläutert Dr. med. Marco-Polo Peich, Leiter der Notaufnahme und Katastrophenschutzbeauftragter der Helios Klinik Köthen.

Die Übung gab somit die perfekte Möglichkeit, die Abläufe im Ausnahmezustand mit mehreren schwer- und schwerstverletzten Personen zu erproben. Innerhalb kürzester Zeit müssen so viele zusätzliche Mitarbeiter wie möglich in die Klinik gerufen werden, um die Patienten gleichzeitig versorgen zu können. 22 Fachärzte, Pflegekräfte und weitere Helfer eilten innerhalb der ersten Stunde nach Auslösung des Alarms in die Klinik, um zu helfen. „Das ist eine tolle Resonanz und ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die die Gelegenheit zum Üben nutzen wollten und freiwillig zum Dienst kamen. Wir alle hoffen natürlich, dass ein solches Ereignis niemals eintritt - dennoch ist es unsere Verantwortung, dass wir als Klinik in der Region Anhalt-Bitterfeld für den Ernstfall vorbereitet sind. Die ersten Erkenntnisse aus der Übung zeigen mir, dass wir gut aufgestellt sind“, sagt Klinikgeschäftsführer Florian Kell.

Regelmäßige Schulungen zum Krankenhausalarm- und Einsatzplan und ein Übungsszenario wie am Samstag dienen dazu, das Klinikpersonal auf Ausnahmesituationen vorzubereiten.

Wir wollten sehen, wie die Alarmierung durch die Rettungsleitstelle, der Übergang vom Regelbetrieb in eine Alarmstufe und die Versorgung von Verletzten klappt. Das war also ein guter Praxistest für unseren Katastrophenplan und vieles hat gut geklappt.

Dr. med. Marco-Polo Peich, Leiter der Notaufnahme und Katastrophenschutzbeauftragter der Helios Klinik Köthen

Die Übung wurde von unabhängigen Beobachtern begleitet und protokolliert. Auch der Zweck einer Übung, Mängel aufzudecken, wurde erfüllt. „Wir haben Verbesserungspotential für die organisatorischen Abläufe erkannt und werden uns jetzt daranmachen, die Übungsergebnisse auszuwerten. Die gewonnenen Erkenntnisse werden wir nutzen, um unseren Einsatzplan weiter zu verbessern“, resümiert Dr. med. Peich. 

Stephanie Seiler

Referentin PR/Marketing
Stephanie Seiler

Telefon

(03496) 52 12 97

Die Helios Klinik Köthen ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Klinik hat ein zertifiziertes Traumazentrum und ein zertifiziertes Endo-Prothetik-Zentrum. In der modernen Geburtsabteilung kommen jedes Jahr rund 450 Kinder zur Welt. Über 400 Mitarbeiter versorgen jährlich 11.000 stationäre und ca. 13.000 ambulante Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.