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Sonntagsvorlesung im März: Wenn die Beine schwer werden – was kann man bei Venenerkrankungen tun?
Pressemitteilung

Sonntagsvorlesung im März: Wenn die Beine schwer werden – was kann man bei Venenerkrankungen tun?

Köthen

Viele Betroffene kennen das Problem: Nach einem langen Arbeitstag sind die Beine schwer und vielleicht sogar angeschwollen. Die Ursache dafür kann eine Venenschwäche sein, die unbehandelt früher oder später zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann. Um über die Diagnostik und Therapie verschiedenster Venenerkrankungen aufzuklären, lädt Chefarzt Dr. med. Wulfhard Steffen Hofmann am 24. März 2019 um 11 Uhr zur Sonntagsvorlesung ins Veranstaltungszentrum am Schloss Köthen ein.

Im Blutkreislauf des Menschen zirkulieren ungefähr fünf Liter Blut. Das Herz pumpt dabei das mit Sauerstoff angereicherte Blut in die Arterien und von dort in alle Gewebe. Die Venen führen das sauerstoffarme Blut zum Herzen zurück.

Unser Venensystem vollbringt jeden Tag Höchstleistungen. Als natürliche Pumpe für den Blutfluss in den Beinvenen dient die Fuß- und Beinmuskulatur. Entgegen der Schwerkraft transportieren die Venen das verbrauchte Blut zum Herzen. Bei diesem Prozess übernehmen die Venenklappen eine wichtige Aufgabe. Sie wirken wie Rückschlagventile und sorgen durch ihren Aufbau dafür, dass das Blut bei der Entspannung des Muskels nicht wieder nach unten zurückfällt.

Dr. med. Wulfhard Steffen Hofmann, Chefarzt Zentrum für Gefäßmedizin

Venenerkrankungen können dazu führen, dass die wichtige Funktion der Venenklappen und damit der Bluttransport in Richtung Herz gestört wird. Durch die Stauung des Blutes im Venensystem werden die betroffenen Venenabschnitte übermäßig gedehnt, was die Klappenfunktion weiter verschlechtert. Bestimmte Risikofaktoren können die Wahrscheinlichkeit von Venenerkrankungen erhöhen.

Feinere Krampfadern stellen für den Betroffenen manchmal nur ein kosmetisches Problem dar, größere Krampfadern hingegen können bei einem Teil der Patienten zu ernsthaften medizinischen Beschwerden führen. „Mit Hilfe einer klinischen Untersuchung und zusätzlichen schmerzfreien Abklärungen, wie zum Beispiel einem Ultraschall, bekommen wir Aufschluss über das Ausmaß der Erkrankung und leiten dann die für den Patienten geeigneten Therapiemöglichkeiten ab“, sagt Dr. med. Wulfhard Steffen Hofmann.

Über Venenerkrankungen und das, was man dagegen tun kann, informiert Dr. med. Wulfhard Steffen Hofmann im Rahmen der „Sonntagsvorlesung“ am 24. März 2019 um 11 Uhr im Veranstaltungszentrum am Schloss Köthen, Anna-Magdalena-Bach-Saal, Schlossplatz 5, 06366 Köthen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Helios Klinik Köthen lädt Betroffene, Angehörige und Interessierte regelmäßig im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sonntagsvorlesung“ ein, sich über aktuelle medizinische Themen und Fragestellungen zu informieren. In allgemein verständlichen Vorträgen geben die Mediziner Auskunft zu einzelnen Krankheitsbildern, erläutern Maßnahmen, um gezielt vorzubeugen, klären über die Entstehung häufig vorkommender Volksleiden auf und besprechen Möglichkeiten von Diagnostik und Therapie. Alle Experten stehen im Anschluss gerne für Fragen zu Verfügung.

Stephanie Seiler

Referentin PR/Marketing
Stephanie Seiler

Telefon

(03496) 52 12 97

Die Helios Klinik Köthen ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Klinik hat ein zertifiziertes Traumazentrum und ein zertifiziertes Endo-Prothetik-Zentrum. In der modernen Geburtsabteilung kommen jedes Jahr rund 450 Kinder zur Welt. Über 400 Mitarbeiter versorgen jährlich 11.000 stationäre und ca. 13.000 ambulante Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.