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Unsere aktuellen Besuchsregelungen in der Helios Klinik Köthen

Es gilt:

  • 1 Besucher pro Tag pro Patient
  •  Besuchszeiten: 10-11 Uhr und 16-17 Uhr
  •  Einhalten der Basishygiene
  •  Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutz

Wichtige Informationen, Links, Tipps, Regelungen und Hinweise finden Sie hier.

Sicheres Grillen – Unfälle lassen sich leicht vermeiden
Pressemitteilung

Sicheres Grillen – Unfälle lassen sich leicht vermeiden

Köthen

Sommer, Sonne, Urlaubszeit – mit den ersten warmen Tagen startet auch die Grillsaison. Egal ob mit Freunden oder in der Familie, im Freien, auf dem heimischen Balkon oder am Baggersee.

Aus dieser wohl angenehmsten Phase des Jahres ist die Grillsaison längst nicht mehr wegzudenken. Inmitten der Vorfreude muss jedoch auch auf die Schattenseiten hingewiesen werden: die Gefahr, die beim Lieblingshobby vieler Deutschen entsteht und die jährlich für viele Grillunfälle sorgt. Jeden Sommer erleiden Kinder und Erwachsene Verbrennungen, die ärztlich versorgt werden müssen, zum Teil sogar stationär. Dr. med. Wolfram Seelbinder, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Helios Klinik Köthen, gibt Tipps wie Grillunfälle vermieden werden können.

Zum Anzünden eines Grillfeuers oder um das Feuer schneller in Gang zu bringen, sollte niemals Brandbeschleuniger wie Spiritus verwendet werden. „Gefährliche Verpuffungen mit meterhohen Flammenwänden oder Rückzündungen sind die Folge, wenn man Spiritus oder andere Brandbeschleuniger auf zu langsam brennende Grillholzkohle gießt – mit verhängnisvollen Folgen für alle umstehenden Personen“, warnt Dr. med. Wolfram Seelbinder. Vor allem Jugendliche sind häufig sehr unvorsichtig im Umgang mit dem Grill. Auch vermehrter Alkoholkonsum kann dazu führen, dass der Grillabend zum medizinischen Notfall wird.

Heiße Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öle, schädigen ab 52 Grad Celsius die Haut. Die Belastung durch Angst und Schmerz bei Verbrennungen ist enorm, denn die meisten Patienten erleben den Unfall bei vollem Bewusstsein. „Gefährlich wird es aber vor allem, wenn Patienten nach Verbrennungen nicht über Schmerzen klagen. In diesen Fällen sollte unbedingt der Rettungsdienst gerufen oder eine Notaufnahme aufgesucht werden“, erläutert der Unfallchirurg.

Je nach Schwere der Verbrennung ist sogar eine Hauttransplantation erforderlich. Die Haut ist nach Verbrennungen, wie zum Beispiel auch nach einem Sonnenbrand, für lange Zeit sehr empfindlich. Verbrennungsopfer leiden zudem unter starkem Juckreiz. Die psychische Belastung, mit den Narben leben zu müssen, hält unter Umständen ein Leben lang an. „Ein Grillunfall mit Brandbeschleunigern wie Spiritus ist zu hundert Prozent vermeidbar“, betont Dr. med. Wolfram Seelbinder.

Weitere Tipps für sicheres Grillen:

•    Grillgeräte kippsicher im Windschatten und in sicherer Entfernung von brennbaren Materialien aufstellen
•    Nur feste Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden, niemals Spiritus
•    Den Grill nicht unbeaufsichtigt lassen
•    Den Grill nicht von Kindern bedienen lassen
•    Kinder dürfen nicht in Reichweite des Grills spielen: Sicherheitsabstand von mindestens zwei bis drei Metern
•    Grillfeuer und die Glut nach dem Grillen vollständig löschen und auskühlen lassen – auch dabei nicht unbeaufsichtigt lassen
•    Einen Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten
•    Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen
•    Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Zimmer/in die Wohnung stellen – es besteht Vergiftungsgefahr!

Wichtigste Erste-Hilfe-Maßnahme bei Verbrennungen: Die verbrannten Stellen sofort für 10 bis 15 Minuten mit Wasser (nicht kälter als 15°C) kühlen und den Notarzt rufen beziehungsweise den Arzt aufsuchen.
 

Johanna Lässing

Referentin PR/Marketing

Telefon

+49 3496 52 – 1297

Die Helios Klinik Köthen ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Klinik hat ein zertifiziertes Traumazentrum und ein zertifiziertes Endo-Prothetik-Zentrum. In der modernen Geburtsabteilung kommen jedes Jahr rund 450 Kinder zur Welt. Über 400 Mitarbeiter versorgen jährlich 11.000 stationäre und ca. 13.000 ambulante Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.