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1. MIC-Symposium lockte Mediziner nach Köthen
Pressemitteilung

1. MIC-Symposium lockte Mediziner nach Köthen

Köthen

Am vergangenen Samstag lud Prof. Dr. med. Brigitte Kipfmüller, Chefärztin Allgemein- und Viszeralchirurgie der Helios Klinik Köthen, zum Symposium für Minimalinvasive Chirurgie (MIC) in das Auditorium der Hochschule Anhalt ein. Medizinerkollegen aus umliegenden Kliniken und privaten Praxen informierten sich während der verschiedenen Referate rund um das Fokusthema „Endoskopische Abdominalchirurgie“.

Die Minimalinvasive Chirurgie (MIC) hat sich bereits seit vielen Jahren in der Viszeralchirurgie etabliert und viele Eingriffe werden heute standardmäßig endoskopisch durchgeführt. Bei diesem Operationsverfahren werden dünne Instrumente durch kleinste Hautschnitte in den Körper eingeführt, eine Videoübertragung zeigt das Operationsgebiet im Inneren. Dies verbessert die Heilung nach dem Eingriff und führt dazu, dass sich die Patienten schneller wieder wohlfühlen und in ihren Alltag zurückkehren können – große Narben und lange Schnitte sind nicht mehr notwendig. Im Rahmen des Symposiums diskutierten die Mediziner verschiedene MIC-Verfahren im Vergleich zu offenen chirurgischen Eingriffen und deren jeweilige Vorteile für den Patienten.

„Es freut mich, dass wir unser erstes MIC-Symposium erfolgreich durchgeführt haben“, sagt Prof. Kipfmüller. Etwa 30 Ärzte, vorwiegend aus Sachsen-Anhalt, folgten der Einladung aus Köthen und kamen aus Kliniken und privaten Praxen, um an dem chirurgischen Symposium teilzunehmen. „Am Vormittag bildeten Vorträge rund um das Thema Hernienchirurgie den Schwerpunkt. Anschließend wurde über die kolorektale Chirurgie diskutiert. Dies ist ein Fachgebiet der Chirurgie, das sich mit der operativen Behandlung von gut- und bösartigen Erkrankungen des Mastdarms (Rektum) und des Dickdarms (Kolon) befasst“, erläutert Prof. Kipfmüller. Den thematischen Abschluss bildete am Nachmittag die Adipositaschirurgie.

Die Veranstaltung bildet eine gute Plattform, um Kollegen in kompakter Form mit medizinischen Standards und chirurgischen Verfahren vertraut zu machen.

Prof. Dr. med. Brigitte Kipfmüller, Chefärztin Allgemein- und Viszeralchirurgie

Ziel ist es, diese Weiterbildungsveranstaltung zukünftig einmal jährlich in Köthen durchzuführen.

Stephanie Seiler

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Stephanie Seiler

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Die Helios Klinik Köthen ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Klinik hat ein zertifiziertes Traumazentrum und ein zertifiziertes Endo-Prothetik-Zentrum. In der modernen Geburtsabteilung kommen jedes Jahr rund 500 Kinder zur Welt. Über 400 Mitarbeiter versorgen jährlich 11.000 stationäre und ca. 13.000 ambulante Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000  Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.
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